Stadt hält den Daumen drauf

Gesellschafterwechsel und Verlängerung nur mit Zustimmung der Kommune

Langenhagen (ok). Die letzten Vorbehalte scheinen ausgeräumt, der Rat der Stadt Langenhagen hat mehrheitlich grünes Licht für das Fortbestehen der Eishalle gegeben. Zuvor hatte es noch eine intensive Diskussion darüber gegeben, ob Eislaufen genauso wie Schwimmen zur so genannten Daseinsvorsorge gehört. Mike Scheer (SVG) ist froh darüber, dass das Thema endlich ernsthaft angefasst worden sei. Um die Reißleine zu ziehen, sei es allerdings zwei bis drei Jahre zu spät. Mike Scheer: „Was binden wir uns ans Bein, wenn wir die Reißleine ziehen?“ Für Claudia Hopfe (CDU) ist es ein neuer Abschnitt; Schlusspunkt, Startpunkt und Wendepunkt zugleich. Die letzten Hürden bei der Vertragsgestaltung sind jetzt auch genommen worden. Der Rat der Stadt Langenhagen geht auf Nummer sicher, hat sich im Vertrag mit der Eishallen GmbH festschreiben lassen, dass jeder Gesellschafterwechsel nur mit der Zustimmung der Stadt über die Bühne gehen kann. Die Einschränkung bei dieser so genannten Change-of-Control-Klausel, die sich nur auf einen Wechsel bie der Mehrheit bezieht, ist damit vom Tisch. Zweiter Knackpunkt war eine einseitige Vertragsverlängerung nach zehn Jahren, auch das ist mit einer Streichung der entprechenden Passage vom Tisch. Der Betriebskostenzuschuss bleibt davon unberührt. Bei einer Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nach zehn Jahren, verlängert sich der Kontrakt automatisch jeweils um weitere drei Jahre. Bei der endgültigen Abstimmung in Sachen Eishalle gab es 27 Jastimmen, zwei Enthaltungen und elf Nein-Stimmen.