Stadt und Politik informieren über Aufgaben und Wahl zum Seniorenbeirat am 18. Januar2019

Rund 20 Teilnehmer informieren sich, einige bekunden direkt Interesse

Langenhagen. Am 18. Januar 2019 wird der neue Seniorenbeirat in Langenhagen gewählt. Rund 20 Personen kamen am Montag, 8. Oktober, zu einer Informationsveranstaltung in den Ratssaal Langenhagen, um mehr über dieses Gremium und die Verfahrensweise der Wahl Anfang kommendes Jahr zu erfahren. Im Anschluss des gut eineinhalbstündigen Termins haben sich einige Teilnehmer direkt in eine Liste eingetragen und damit ihr Interesse an einer Kandidatur für den Seniorenbeirat bekundet. „Das ist auch in den nächsten Tagen noch völlig unverbindlich möglich“, erklärt Christine Ebers vom Seniorenbüro und bittet Interessenten, unter Telefon (05 11) 73 07 93 23 anzurufen oder eine E-Mail an christine.ebers@langenhagen.de zu schreiben.
In einer kurzen Einführung informierte die erste Stadträtin, Monika Gotzes-Karrasch, über die Aufgaben eines Seniorenbeirats. Sie berichtete über das Recht der Mitglieder, Initiativen zu starten, in Ausschüssen mitzuarbeiten, sich an Diskussionen zu beteiligen und durch Gespräche und Diskussionen auch politischen Einfluss auszuüben.
Willi Minne (SPD), Jessica Golatka (CDU) und Wilhelm O. Behrens (Die Unabhängigen) erklärten als Vertreter aus der Politik, dass sie sich auch künftig einen Seniorenbeirat in Langenhagen wünschen, und warben darum, für diesen zu kandidieren. Im Anschluss erläuterte Doris Lange das Wahlverfahren einer Delegiertenwahl. Kandidieren können alle  Langenhagener ab 60 Jahren, die für ihre Kandidatur zehn Unterstützer finden. Daneben können Vereine und Verbände jeweils einen Kandidaten benennen. Diese Vereine und Verbände benennen zusätzlich je eine oder einen Delegierten, die beziehungsweise der elf Stimmen zu vergeben hat. „Dieses Verfahren stärkt die Chancen für Einzelpersonen, gewählt zu werden“, erläutert Monika Gotzes-Karrasch.
Christine Ebers vom Seniorenbüro machte zum Schluss deutlich, dass der Seniorenbeirat ein eigenes Budget zur Verfügung hat, aus dem Projekte finanziert werden. Beispielhaft nannte sie das Seniorenkino, Petanque- oder Boule-Turniere und den Flyer des Seniorenbeirats. Darüber hinaus erwähnte sie, dass die Mitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten.