Stadtfest füllte den Marktplatz

Von seiner schönsten Seite zeigte sich das Stadtfest am Abend. (Foto: D. Lange)

Partymeile, Tanz- und Kinderland

Langenhagen (dl, gg). Drei Tage Sommer, Sonne und gute Laune. Tagsüber war die große Sause für Jung und Alt am vergangenen Wochenende auf dem Marktplatz mehr ein Familienfest, bei dem vor allem die Kinder auf ihre Kosten kamen. Sie hatten ihren Spaß im Kinderland mit den Zauberern und Clowns, beim Entenangeln und auf der Hüpfburg. Am Sonnabend spät wurde es dann voll zwischen Marktplatz und Ostpassage, die Stimmung stieg, es wurde viel getanzt und das Fest mauserte sich zur Partymeile. Die Brauhaus-Disco war wieder im Programm und zusätzlich gab es auf den Bühnen Rock und Schlager. Musikalisch bereicherte Steve Reeves mit „Soul-Folk-Acoustic-Rock“ an zwei Nachmittagen das Programm für die Freunde rockigen Irish-Folks auf der Rathausbühne. Zusätzlich waren auf der Marktplatzbühne zwei junge hiesige Bands zu hören. Wiltwexel aus der Wedemark warteten mit Groove-Punk auf. Die eigenen Songs reichten von politisch motivierten bis zu humorvollen oder melancholischen Stücken. Penelopes Traum spielten deutschsprachigen Akustikpop mit Herz. Das Stadtfest-Finale am Sonntag stand schließlich ganz im Zeichen der Schlagerparty mit DJ Anton und dem PolyesterOrchester. Eine erfolgreiche Arbeit macht seit 25 Jahren auch Günter Sachs, der Organisator der Langenhagener Sommer-Sause. Bürgermeister Fischer nahm dies zum Anlass, sich mit einem Blumenstrauß im Namen der Stadt auf der Bühne offiziell bei Sachs für dessen Engagement zu bedanken. Zufrieden zum Verlauf des Stadtfestes zieht Sachs im Gespräch mit dem ECHO Bilanz: „Es war aus organisatorischer Sicht ein ruhiges Fest. So weit ich gehört habe, waren alle sehr zufrieden.“ Sachs freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Karin Saremba, Leiterin Fachbereich Ordnung in der Stadtverwaltung. „Keine negativen Meldungen zum Verlauf des Festes“ sind beim Fachbereich eingegangen, bestätigt Saremba. Einzig eine „kleine Panne“ gibt Sachs als Verbesserungs-Punkt für ein „nächstes Mal Stadtfest“ an und das sei die Wasserversorgung für die mobilen sanitären Anlagen, denn für ihn überraschender Weise sei der Anschluss an Hydranten nicht ganz optimal gelaufen. Mit „nur sehr wenigen Straftaten“ im Verlauf des Stadtfestes musste sich die Polizei beschäftigen, wie Polizeisprecher Man-fred Pätzold bestätigt.