Stadtteilmütter und -väter als Bindeglied

Bewerbung für Pilotprojekt laufen noch bis zum 30. April

Langenhagen. Die Stadtteilmütter und -väter und soziale Einrichtungen sollen ein Bindeglied zwischen den Einwohnern und den Einrichtungen und Diensten vor Ort werden. Der Fokus soll vor allem auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte liegen. Das Pilot-Projekt ist zunächst für fünf Jahre geplant.
Als Stadtteilmütter und Stadtteilväter können sich Frauen und Männer bewerben, die
• in Langenhagen wohnen,
• das 25. Lebensjahr vollendet haben,
• für insgesamt mindestens sechs Jahre innerhalb der vergangenen sieben Jahre Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II erhalten haben,
• sie in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig sozialversicherungspflichtig oder geringfügig beschäftigt oder selbständig tätig waren.
Die Integrationsbeauftragte der Stadt, Justyna Scharlé, plant in Kooperation mit dem Jobcenter Langenhagen und der VHS Langenhagen das bereits in vielen Städten erfolgreiche Projekt „Stadtteilmütter und –väter“ auch in Langenhagen zu starten.
Das Ziel des Projektes ist, insgesamt fünf Stadtteilmütter und Stadtteilväter an fünf verschiedene soziale Einrichtungen in Langenhagen anzudocken. So soll die Vernetzung der Einrichtungen in den Stadtteil hinein verstärkt, die Bedarfe der Menschen vor Ort noch besser aufgegriffen, die Menschen über aktuelle Beratungs- und Freizeitangebote im Stadtgebiet informiert und zur Wahrnehmung dieser Angebote animiert werden. Alle Bewerbungsformulare sowie das Gesamtkonzept zu dem Projekt finden Sie zum Download auf der Internetseite der Stadt Langenhagen.
Zusätzlich können diese bei der Integrationsbeauftragten, Justyna Scharlé (E-Mail: integration@langenhagen.de, Telefon 0511/73 07-91 08) und bei dem Teamleiter des Jobcenters Langenhagen, Markus Bugs (Telefon: 0511/97 25 95 44, E-Mail: Markus.Bugs@jobcenter-ge.de) angefordert werden.