Stärkere Äste werden entnommen

Ein kopflastiger Wuchs soll durch den Rückschnitt vermieden werden.

Kopfweiden im Brinker Park erhalten Rückschnitt

Langenhagen. Zahlreiche Kopfweiden im Brinker Park erhalten ijetzt einen Rückschnitt. Bei dieser Baumart müssen solche Pflegearbeiten regelmäßigüber die Bühne gehen. Dadurch wird vermieden, dass die Bäume einen stark kopflastigen Wuchs entwickeln und deshalb irgendwann auseinanderbrechen könnten.
Bei dem jetzigen Pflegedurchgang im Brinker Park werden auch stärkere Äste entnommen, die sich anschließend gut als Setzstangen für das Anpflanzen neuer Kopfweiden eignen. Die Stadt Langenhagen wird sie nutzen, um die Kopfweidenbestände innerhalb Langenhagens zu ergänzen.
Kopfweiden wurden ursprünglich kultiviert, um neben Holz auch Äste als Material für Flechtkörbe zu gewinnen. Heute sind Kopfbäume in erster Linie ein wertvoller Lebensraum für verschiedene wildlebende Tiere. Sie werden zudem als wichtiges gestalterisches Element im ländlichen Stadtbild eingesetzt.
In den vergangenen Jahren hatte die Stadt die abgeschnittenen Weidenruten für einige Tage vor Ort belassen, damit sich Interessierte an diesen bedienen konnten. Aufgrund der derzeit gebotenen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zur Vermeidung von Personenansammlungen bittet die Stadtverwaltung um Verständnis, dass sie dieses Mal dieses Angebot der Langenhagener Bevölkerung nicht unterbreiten kann.