Starke zweite Halbzeit

Die 1. Alte Herren der HSG Langenhagen hat mit einem 22:17- Erfolg gegen den
VfV 1887 Hainholz ihre Chance auf die Meisterschaft gewahrt.
Ohne Michael Moritz, Ingo Bärtling, Carsten Milark und Frank Gerke musste die 1. Alte Herren die vorletzte Hürde gegen die Hainhölzer nehmen. Die Hainhölzer wurden trotz fünf nicht verwerteter Siebenmeter niedergerungen. In der ersten Halbzeit führte die HSG Langenhagen nur einmal beim 1:0. Ansonsten lief der Tabellenführer immer einem Rückstand hinterher. Über 2:3, 3:6 wurden die Seiten beim Stand von 8:11 getauscht. So richtig konnten sich die Mannschaftsverantwortlichen diese schlechte Chancenausbeute bei spielerischem
Übergewicht nicht erklären. Nach der Halbzeitpause geriet die 1. Alte Herren sogar mit 8:13 ins Hintertreffen, doch dann fing Reiner Colberg einen gegnerischen Wurf.
Dies war der Weckruf, den die Mannschaft brauchte. Innerhalb von zehn Minuten glichen die Langenhagener zum 13:13 aus und setzten sich gleich auf 17:13 ab. In dieser Phase hielt Reiner Colberg in seinem vorerst letzten Heimspiel für 1. Alte Herren seinen Kasten sehr sauber. Zwar wurde das Match in der zweiten Halbzeit beim Stand von 19:17 noch mal eng, doch Karsten Schwanke entpuppte sich in dieser Phase als Vollstrecker. Die 1. Alte Herren vergrößerte den Vorsprung wieder auf fünf Tore und gewann am Ende verdient mit 22:17. Eine derartige schlechte Wurfausbeute darf sich die HSG Langenhagen im letzten Spiel gegen den TuS Vinnhorst allerdings nicht erlauben. Diese Nachbarschaftsduelle unterliegen, wenn immer die beiden Vereine aufeinandertreffen, besonderen Gesetzen. Die Mannschaft wird ohne Reiner Colberg und Jacob Brix antreten und muss gewinnen, um Meister der Regionsoberliga zu werden. Termin: Sonnabend, 3. März, um 17 Uhr in Vinnhorst, Grashöfe 25.


Es spielten: Reiner Colberg und Thomas Schlicht im Tor,
Markus Sauer (6), Toni Knöchel (3), Thomas Pauli (3),Heiko Friedrichs (3),
Karsten Schwanke (3), Jacob Brix (3), Carsten Böhme (1), Dirk Möller, Jörg Glöckner, Marcel Nevermann.