Startschuss für den neuen Schießstand

Die Kaltenweider Schützen freuen sich, dass es endlich los geht. (Foto: O. Krebs)

Kaltenweider Schützen verkaufen 1.600 virtuelle Bausteine an Unterstützer

Kaltenweide (ok). Heute ist in solch einem Fall oft die Rede von einer so genannten Win-Win-Situation. Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenweide hat jetzt für ihr Ausbildungsmodul „Kettensäge“ etwa ein Dutzend Bäume hinter dem Pistolen- und Kleinkaliberstand des Schützenvereins Kaltenweide gefällt. Vorbereitende Arbeiten für den Abriss, die schon am Abend zuvor mit dem Entfernen des Gestrüpps mit einem Radlader begonnen haben. Es geht los: Der alte Schießstand wird abgerissen, bevor mit dem Neubau begonnen werden kann. Der Verbindungsweg zwischen dem Mühlenweg und dem Zellerieplatz wird dann als Baustraße mit Vlies und Mineral abgedeckt und anschließend wieder zurückgebaut. Der Schützenverein bittet die Anwohner um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten. Vorsitzender Axel Siebert erläutert: „Die Angebote werden jetzt in verbindliche Verträge festgezurrt.“
Eine Möglichkeit den Schützenverein bei der Realisierung des Projekts zu unterstützen, ist der Erwerb von virtuellen Bausteinen. Für dieses und ein weiteres Thema, hat der Schützenverein zwei Teams gebildet. Die erste Gruppe kümmert sich um die „Aktion Bausteine“. 1.600 dieser virtuellen Ziegel werden zu einem Stückpreis von 25 Euro vermarktet. Bestellt werden kann über ein interaktives Bestellformular unter dem Button „Bausteine“ auf der Startseite des Internetauftritts des Schützenvereins Kaltenweide. Oder einfach analog mit Hilfe eines “Papierauftrages“ im Schützenhaus. Die zweite Gruppe übernimmt das Thema Sponsoring der Firmen. Auch hier sollen Win-Win-Situationen entstehen. Ein Beispiel: Mitarbeiter von unterstützenden Firmen könnten fürs Kaltenweider Schützenfest spezielle VIP-Bändchen bekommen. Apropos Schützenfest: Egal, wie die Corona-Bestimmungen zu Pfingsten aussehen, irgendetwas wird in diesem Jahr an der Zellerie passieren. Das versprechen Axel Siebert und sein Stellvertreter Jörg Engel unisono. Selbst, wenn es in Sachen Covid 19 noch ganz dicke kommen sollte: „Wir marschieren auf jeden Fall durchs Dorf.“