Stationen, die man kennen sollte

RKS-Lehrer Jörg Rettig (rechts) mit seinen Schülern bei der Präsentation.

RKS-Schüler im Projekt Präventionsrallye

Langenhagen (gg). Alle Schüler des achten Jahrgangs der Robert-Koch-Schule (RKS) haben nun, in kleinen Gruppen aufgeteilt, an einer Präventionsrallye teilgenommen. Die Gleichstellungsbeauftragte Anne Kirchenbüchler hatte in Zusammenarbeit mit der RKS eine Tour zu Langenhagener Institutionen organisiert. Insgesamt 110 Schüler waren zu Gast bei der Mobilen Jugendarbeit Maja, im Polizeikommissariat Langenhagen, bei dem Beratungszentrum für Mädchen mit Gewalterfahrung Ophelia, im Mehr-Generationen-Haus, beim Fachdienst Sozialberatung und so weiter. Sie informierten sich dort über Beratungsmöglichkeiten und Hilfsangebote. Bei Themen wie „Klamottenklau“ in der Schule, häusliche Gewalt oder psychische Schieflagen wissen sie nun, wo sie Hilfe bekommen. Da die Schüler im Rahmen der Rallye an den Stationen persönlich Ansprechpartner kennengelernt haben, ist anzunehmen, dass etwaige Hemmschwellen in Problemlagen gar nicht erst entstehen.
„Warum gibt es so etwas wie Ophelia nicht für Jungs?“, hörte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Anne Kirchenbüchler mehrmals von den Schülern. „Solche Fragen sind gut, weil daran abzulesen ist, dass sich die Schüler mit dem Thema der Gleichberechtigung beschäftigen“, erklärt sie und erntete mit ihrem Hinweis, dass es entsprechende Beratungsstellen für Jungen in Hannover gibt, Verständnis. Langenhagen sei einfach zu klein, um alle denkbaren Anlaufstellen aufzubauen.
Mit Poster- und Power-Point-Präsentationen wurde das Erlebte in der RKS noch nachgearbeitet.