Statistik ist eher unauffällig

Verkehr: Polizeikommissariat Langenhagen stellt Zahlen vor

Langenhagen (gg). Kommissariatsleiter Reinhard Cichowski sieht keinen Anlass zur Besorgnis, was die Verkerhsunfallstatistik angeht. „Die Zahlen des vergangenen Jahres sind sehr zufriedenstellend, entsprechen dem landesweiten Trend und sind sehr niedrig“, so seine Aussage. Geerfried Fobel, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, sagt: „Die Gesamtzahl der Unfälle auf den Straßen in Langenhagen, ohne Autobahnen, liegt bei 1.369 Fällen. Die Zahl sinkt Vergleich mit den Vorjahren stetig, obwohl das Verkehrsaufkommen gestiegen ist.“ Besondere Verkehrs-Problempunkte oder Brennpunkte gibt es aus polizeilicher Sicht nicht, auch keine Scherpunkte bei falschem Verhalten im Straßenverkehr. Geplant sind daher auch keine besonderen Maßnahmen. Positiv bestätigt sieht sich Fobel in der bisher geleisteten Präventionsarbeit. Die finde in vielen Bereichen statt, auch über die Arbeit der Kontaktbeamten in Schulen und Kindergärten. Eine besondere Kontrollmaßnahme wird für das Frühjahr geplant, dann wird eine Überprüfung der Motorroller im Straßenverkehr stattfinden. Auf einem mobilen Rollerprüfstand wird getestet, ob am Fahrzeug technische Veränderungen zur Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit vorgenommen wurden. „Falls das so ist, sind die Folgen erheblich, nicht nur finanziell“, sagt Cichowski und weiter: „Da kann aus einer Ordnungswidrigkeit schnell eine Straftat werden.“ Belehrend sollen die routinemäßig ablaufenden Überprüfungen im Straßenverkehr laufen. Im vergangenen Jahr wurden 3.635 Verwarnungen mit Verwarngeld bei der Feststellung falschen Verhaltens im Straßenverkehr ausgesprochen. Nicht angelegte Sicherheitsgurte während der Fahrt oder das Telefonieren mit dem Handy am Ohr sind klassische Beispiele dafür. „Von den 90 Fällen falschen Abbiegens sind fast alle an der Kreuzung Brinker Straße Richtung Kastanienallee zwischen Godshorn und Langenhagen festgestellt worden“, sagt Fobel und vermutet, dass die vorgegebene Verkehrsführung für Autofahrer problematisch ist. Dauerthema in Sachen Verkehrsfluss ist die Walsroder Straße, auf der sich die Zunahme des gesamten Verkehrsaufkommens am deutlichsten zeige. Geplante Baumaßnahmen wie die zwischen den Elisabeth-Arkaden und dem Klinikum Langenhagen werden daher routinemäßig polizeilich begleitet. „Dennoch werden Staus an der Stelle nicht zu vermeiden sein“, so die Einschätzung Fobels.