Statistik sieht sehr gut aus

Feuerwehr Langenhagen spricht von einem erfolgreichen Jahr

Langenhagen. Die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen hat nun ein Jahr abgeschlossen, das anders war. Dennoch stehen in der Statistik fast 500 Einsatzstellen, die durch die sechs Ortsfeuerwehren abgearbeitet wurden. Corona hatte also fast keinen Einfluss auf die Einsatzhäufigkeit in der Stadt. Trotz allem war es aus Sicht der Stadtfeuerwehr ein erfolgreiches Jahr. Die Planungen für neue Standorte in Godshorn, Krähenwinkel und Kaltenweide wurden intensiv weitergeführt. Der Einbau neuer und moderner Digitalfunkgeräte ist beinahe abgeschlossen, so dass schon in einigen Wochen von der analogen Funktechnik auf den verschlüsselten und abhörsicheren digitalen Funk umgestiegen werden kann. Der Einbau war logistisch recht umfangreich, da für jedes der über 30 Einsatzfahrzeuge ein individuelles Einbaukonzept erstellt wurde. Im letzten Quartal konnten die Langenhagener ihre neuen riesigen Wechselladerfahrzeuge abholen. Ebenso den Abrollbehälter Gefahrgut. Hier fällt allerdings wegen Corona die Einweisung aktuell noch flach. Im Zulauf Ende Januar und Februar ist dann noch ein AB Notstrom. Ferner konnte die Ausschreibung für neue Handschuhe der Jugendfeuerwehr und neue Handschuhe für Einsätze der technischen Hilfeleistung vergeben werden, sodass demnächst die Jüngsten und auch die Einsatzkräfte mit adäquaten Handschuhen ausgestattet werden können.
Im Jahr 2021 werden also neue Handschuhe und der AB Notstrom abgenommen. Auch ist ein neuer Einsatzleitwagen im Zulauf. Weitere spannende Fahrzeuge und Abrollbehälter werden im Verlauf des Jahres ausgeschrieben werden können – dank Rat und Verwaltung, so die Feuerwehr. Neben den ganzen technischen Neuerungen erwarten die Wehren auch hoffentlich wieder persönliche Momente: gemeinsame Ausbildungen, gemeinsame Sitzungen, gemeinsame Feste. Genau das Persönliche macht die Arbeit und das Mitwirken in einer Feuerwehr doch aus. Dank Corona startet die Langenhagener Feuerwehr jedoch 2021 mit einer grandiosen Statistik: Einsatzstellen am 1. Januar um 9.30 Uhr - keine.