Studenten üben im Maintenance-Labor

Durch die Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig baut die MTU Maintenance ihr Netzwerk für Forschung und Entwicklung aus.

MTU Maintenance Hannover kooperiert mit der TU Braunschweig

Langenhagen. Im Rahmen einer Kooperation mit der TU Braunschweig absolvierten erstmals 14 Master-Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik ein dreitägiges Praxis-Seminar zum Thema Instandhaltung ziviler Flugtriebwerke bei der MTU Maintenance Hannover. Das so genannte Maintenance-Labor ist ein integrativer Bestandteil des Studiums und ermöglicht den Studierenden, ihre theoretischen Kenntnisse über Flugtriebwerke in die Praxis umzusetzen. Die MTU Maintenance, weltweit führender unabhängiger Instandhalter ziviler Flugtriebwerke, stellte für diesen Zweck seine Ausbildungswerkstatt in Hannover zur Verfügung. Dort arbeiteten die Studierenden in drei Gruppen an verschiedenen Triebwerkselementen aus den Bereichen Demontage und Montage sowie der Inspektion der Bauteile. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars erhalten die Teilnehmer so genannte credit points, die sie auf ihr Studium anrechnen können.
„Das Thema Instandhaltung kam in unserem Studiengang bislang viel zu kurz“, erläuterte Jens Friedrichs, Professor für Flugantriebe und Strömungsmaschinen an der TU Braunschweig und Leiter des Maintenance-Labors. „Allerdings bietet der Markt unseren Absolventen enormes Potenzial für ihre Karriere. Deswegen freuen wir uns umso mehr, wenn sich ein Unternehmen wie die MTU Maintenance Hannover als Partner anbietet.“
„Die Kooperation mit der TU Braunschweig ist ein wichtiger Bestandteil unseres Recruitings“, bestätigte auch Christoph Humberg, Personalleiter der MTU Maintenance Hannover. „Die MTU ist auf Wachstumskurs, und wir sind dadurch stets auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs. Seminare wie diese bieten sowohl den Studenten als auch uns als Unternehmen eine hervorragende Plattform für den ersten Austausch.“
Mit der Realisierung des Maintenance-Labors ist der MTU Maintenance ein weiterer Schritt zur Ausweitung ihres Netzwerks für Forschung und Entwicklung in Niedersachsen gelungen. Das Unternehmen ist hier mit mehreren führenden Hochschulen und Forschungsinstitutionen verbunden, um den Luftfahrtstandort Niedersachsen zu stärken.