Symbolisch zu Fuß nach Lesbos

Sind begeister über das große Engagement für Unicef: Tilmar Götz (links) und Christiane Freude. (Foto: O. Krebs)

HSG-Mädchen haben auf sportliche Art und Weise 6.420 Euro erreicht

Langenhagen (ok). Die Zahlen sind beeindruckend: 2.574,4 Laufkilometer und 2.202,97 Radkilometer ergeben zusammen 6.419,62 Euro. Zwei A- und zwei B-Jugend-Teams sowie die C- und D-Mädchen der HSG Langenhagen haben sich in den zwei Wochen der Herbstferien so richtig ins Zeug gelegt, Sport und den Einsatz für eine gute Sache miteinander verknüpft. Das gespendete Geld für die Kilometer von Firmen und Eltern geht an die Hilfsorganisation Unicef, um die Notleidenden in den Flüchtlingslagern auf der Ägäis-Insel Lesbos zu unterstützen. Eine tolle Aktion, zumal der traditionelle Unicef-Lauf an der IGS Langenhagen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen ist. Die Summe wird dann auch in Hilfsgüter im Kampf gegen Covid 19 investiert. "Wir wollen zum Beispiel Desinfektionsmittel, Mund-Nase-Schutz, Seife, Frischwasser und Schutzausrüstung liefern", erläutert Christiane Freude, Leiterin der Unicef-Arbeitsgemeinschaft Südheide die Unterstützung der Inseln im Mittelmeer. Mit von der Partie waren übrigens nicht nur die 42 Mädchen, sondern auch die fünf Trainer und 13 Eltern.Trainer Tilmar Götz: "So haben wir symbolisch die Strecke nach Lesbos zu Fuß zurückgelegt und sind sogar noch mit dem Fahrrad zurückgefahren." Wer spenden möchte, kann das gern noch weiterhin in Angriff nehmen. Mehr Infos gibt es auf www.suedheide.unicef.de.