Teil der Bestattungskultur

Fünf Jahre "Garten der Sternenkinder"

Langenhagen. Sternenkinder sind Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Diese liebevolle Bezeichnung trägt der zumeist intensiven Bindung, die viele Mütter und Väter schon frühzeitig entwickeln, auf zarte Art und Weise Rechnung.
Im Garten der Sternenkinder werden dank der Kooperation mit den gynäkologischen Arztpraxen aus Langenhagen seit 2011 zweimal im Jahr, am letzten Freitag im April und September nicht bestattungspflichtige Föten gemeinschaftlich beigesetzt.
Die nächste Trauerfeier mit anschließender Beisetzung im Garten der Sternenkinder findet am Freitag, 25. September, um 15 Uhr in der Kapelle des Friedhofs der Elisabethgemeinde, Karl-Kellner-Straße, statt.
Die Trauerfeier, der Gang zur Grabstelle, das Innehalten – eine Würdigung des kleinen Lebens und für Eltern und Angehörige ein feierliches Ritual auf dem Weg ihrer Trauer. Es kann ihnen helfen, sich von ihren Kindern und den Hoffnungen, Erwartungen und Phantasien, die an sie geknüpft waren, zu verabschieden.
Norbert Naethe (Bestatter), Birgit Ehlers-Ascherfeld (Friedhofsgärtnerin) und Uwe Spiekermann (Steinbildhauermeister) gründeten im Jahr 2011 die Sternenkinder-Stiftung als Treuhandstiftung der "Wir helfen! Stiftung". Zusammen mit der Elisabethgemeinde wurde im Mai desselben Jahres der Garten der Sternenkinder auf dem Kirchenfriedhof eröffnet. Weitere informationen gibt es auf der Internetseite www.sternenkinder-langenhagen.de.