Transparenz sieht anders aus

Telekom gibt sich wortkarg, was Breitbandausbau angeht

Kaltenweide (ok). Offene Kommunikation und Transparenz sieht wohl anders aus: Was die Breitbandversorgung in Kaltenweide und den Seestädten angeht, die eigentlich von der Deutschen Telekom in diesem Jahr angegangen werden soll, verweist Bürgermeister Mirko Heuer auf „vertrauliche Gespräche“ und die Telekom. Von der Pressestelle gibt es auf Anfrage des ECHO aber eine mehr als rudimentäre Auskunft. Laufende Gespräche würden nicht kommentiert, zurzeit gebe es „technische Prüfungen“. Auskünfte, die dem Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) sicher nicht gefallen werden. Der engagiert sich schon länger für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, ist der Ansicht, dass eine entsprechende Infrastruktur in Sachen Telekommunikation flächendeckend vorhanden sein müsse, es blinde Flecken nicht geben dürfe. Vereinsmitglied Florian Windeck betont, dass der Verein nur Druck auf die Telekom, nicht auf die Stadt ausüben wolle. Schließlich habe die Telekom erst reagiert, als eine Zusage vom Wettbewerber htp vorgelegen habe. Jetzt wolle der Verein den großen Anbieter auch beim Wort nehmen und ihn an sein Versprechen erinnern, die Versorgung bis Ende des Jahres sicherzustellen.