TSV KK verteidigt den Pokal

Das Prominentenbosseln stellte für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wahre Herausforderung dar.

Viel Spaß beim Prominentenbosseln der BSG

Langenhagen. Die Behindertensportgemeinschaft Langenhagen hatte zu ihrem 28. „Prominentenbosselturnier“ eingeladen. Einmal im Jahr soll die Öffentlichkeit informiert werden und selber erfahren können, welche Leistungen in behindertenspezifischen Sportarten wie dem Bosseln verlangt werden. 14 Mannschaften, gebildet aus Politikern, Mitgliedern aus befreundeten Vereinen und um die BSG verdiente Einzelpersonen waren erschienen um miteinander um die Wanderpokale zu kämpfen. Die Veranstaltung erwies sich wieder einmal als großer Erfolg.
Nach 16 Spielrunden mit jeweils vier Kehren – das bedeutete für jeden Teilnehmer mindestens 56 Würfe mit der etwa 4,7 Kilo schweren Bossel auf die Daube im zwölf Meter entfernten Zielfeld – standen die Sieger fest. Für einige eine wahre Herausforderung. Pausen mit Verpflegung und Betreuung durch Sportler aus der ambulanten Herzsportgruppe erleichterten das Durchhalten.
Am Ende des Turniers und nach einer „Wiederaufbauphase“ mit Haxen und Getränken, erfolgte die Siegerehrung durch die Turnierleiterin Karin Beck und den Vereinsvorsitzenden. Die Ehrung begann wie üblich mit dem „Schlusslicht“, einer Laterne mit dem BSG-Wappen, die der Mannschaft des Sportringes überreicht wurde. Sportringpräsidentin Michaela Henjes bezeichnete den letzten Platz der Mannschaft des Sportringes als eine besondere Form der Sportförderung. Weiteres Hervorheben verdient eine Mannschaft, die nur für dieses Turnier zusammengefunden hatte. Platz 5 ging an diese Mannschaft, die im Turnier den Namen „Bosselbären“ trug – Mitglieder waren hier Bürgermeister Friedhelm Fischer, Vereinsarzt Joachim Scholz, Ratsmitglied Wilhelm Behrens und Jan Beck.
Den dritten Platz belegte die Mannschaft der Ratsfraktion der SPD; den zweiten Platz belegte die CDU-Ratsfraktion.
Sieger wurde der Titelverteidiger, die Mannschaft des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, die den Wanderpokal gleich wieder mitnehmen konnte.