Über Glückssteine und Steinkrippenfiguren

Die Steinkrippe soll Hoffnung und Kraft in schweren Zeiten geben. (Foto: H. Hundertmark)

Reaktion auf "Quergedacht" im ECHO vom 27. Februar

Engelbostel/Schulenburg. „Ich rief sofort zurück, nachdem Frau K. im Pfarramt der Martinskirchengemeinde in Engelbostel anrief“, erinnert sich Vikar Hendrik Hundertmark. Frau K. hatte seine Andacht über die Glückssteine im Langenhagener ECHO gelesen, erzählte ihm daraufhin von ihren eigenen Glücksteinen zuhause und lud ihn nach Langenhagen ein. „Zwei Steine haben die Form eines Fisches, einer sieht aus wie ein Fuß und hat auf der Rückseite sogar einen Fußabdruck“, beschreibt Hundertmark Einzelstücke aus der Sammlung, die er dann zu sehen bekam.
Das Highlight der Steinsammlung ist jedoch eine vollständige Krippe aus Steinen: Sie besteht aus dem Jesuskind, der liegenden Maria, einem Schaf und Josef, wie er aufrecht steht. Nach und nach habe sie die Steine entdeckt: „Es ist leicht, einen Körper für die Figuren zu finden, aber schwierig, einen aufzulesen, der aussieht wie ein Kopf“, erzählt die Sammlerin, die dann die einzelnen Steine wie Kopf und Körper zusammengeklebt hat.
Einen ganz besonderen Platz in der Krippe hat ein Stein, auf den ein Engel gezeichnet ist. „Mit feinen Linien ist der Engel auf den kleinen Stein gemalt“, sagt Frau K., während Hundertmark mit einer Lupe den Stein näher betrachtet. Sie habe den gemalten Engel im Urlaub entdeckt und erzählt: „Früher konnte ich nicht viel mit dem Glauben an Engeln anfangen, aber gerade mit zunehmendem Alter erinnern sie mich, wer mich trägt und mir Hoffnung und Kraft in schweren Zeiten gibt.“