Umsetzung vier Jahre nach der Idee

Lichtverschmutzung scheint jetzt kein Thema mehr zu sein.

BfK begrüßt Baumaßnahmen zur Wegebeleuchtung in Kaltenweide

Kaltenweide. Der Verein Bürger für Kaltenweide begrüßt die derzeitigen Baumaßnahmen in Teilen des Wohngebietes Weiherfeld-Ost, bei denen diverse stark frequentierte Fußwege mit einer Beleuchtung ausgestattet werden.
Bereits Mitte 2014 ist der BfK mit der Bitte an die Verwaltung sowie die Lokalpolitik herangetreten, diverse Fußwege im Bau- und Wohngebiet östlich der Bahnlinie mit einer Fußwegbeleuchtung auszustatten.
„Leider wollte oder konnte die Politik oder die Verwaltung unserer Bitte auf Prüfung unseres Vorschlags, den wir 2014 formuliert haben, nicht annehmen, den Ausbau der Fußwegbeleuchtung auf die Agenda zu setzen.“ blickt Florian Windeck – Vorsitzender des BfK - auf die im Sommer 2014 geführten Gespräche zurück.
Der BfK hatte den Vorschlag seinerzeit eingebracht, da diverse unbeleuchtete Wege im Wohngebiet auch in der dunklen Jahreszeit von sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Es handelte sich dabei um Wege, die direkt in Richtung des Bahnhofs Kaltenweide führen.
„Wir haben damals sehr viele Begründungen zu hören bekommen, warum eine Beleuchtung nicht möglich oder gewollt ist. So hieß es, es sei keine Stromzuführung vorhanden, die vom BfK benannten Wege seien keinen offiziellen Schulwege und die Räumfahrzeuge der Stadt könnten die schmalen Wege nicht befahren. Auch mögliche Beschwerden von Anliegern, die sich durch das Licht der Lampen beeinträchtigt fühlen könnten – Stichwort 'Lichtverschmutzung' wurden als Gegenargument genannt“, fasst Florian Windeck die Argumente von 2014 zusammen.
Einige der Argumente von damals gegen eine Beleuchtung scheinen heute kein Problem mehr darzustellen. Stromzuführungen wurden eingebracht und Lampenköpfe ausgesucht, die einer Lichtverschmutzung vorbeugen.