Unerwartet große Resonanz

Selbsthilfegruppe Depression beginnt früher

Engelbostel. Die Beteiligung war deutlich höher als die Initiatorinnen zunächst erwartet hatten: Im Gemeindehaus der Martinskirchengemeinde in Engelbostel hat eine neue Selbsthilfegruppe Depression die Arbeit aufgenommen. Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen beim zweiten Treffen der Gruppe zusammen; geleitet werden die Gruppentreffen von Angelika Voß und Monika Scheuermann. „Ziel der Gruppe ist es, den Betroffenen vor allem Mut zu machen, denn Depression ist heilbar“, sagt Angelika Voß. Neben ihrer persönlichen Betroffenheit hat sich die Engelbostelerin auch beruflich mit dieser Krankheit beschäftigt und will Methoden zur Entspannung und Ansätze aus der Alternativmedizin vorstellen.
Die Gruppe, die allen Betroffenen und ihren Angehörigen offen steht, kommt 14-tägig im Gemeindehaus der Martinskirchengemeinde an der Kirchstraße 58 in Engelbostel zusammen; das nächste Treffen findet am Montag, 22. April, statt. Aufgrund der großen Resonanz wurde die Uhrzeit vorverlegt: Beginn ist bereits um 18.30 Uhr. Die Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen und Pastor Rainer Müller-Jödicke stehen der Gruppe unterstützend zur Seite. „Wichtig zu wissen ist auch, dass nichts, was in der Gruppe gesprochen wird, den Raum verlässt und niemand sich mit seinem vollen Namen vorstellen muss“, betont Angelika Voß.