Ungeahnte Möglichkeiten

70 Gäste informierten sich über Fördermöglichkeiten bei Fördermittelgebern

Langenhagen. Drei Stiftungen, der Präventionsrat und die Zentrale Zuwendungsstelle der Stadt Langenhagen sprachen mit Vereinsmitgliedern, ehrenamtlich Tätigen und Interessierten über verschiedene Fördermöglichkeiten.
Zum Start des Abends hielt Clemens Kurek einen spannenden Vortrag über die Vielfalt und Aufgaben von Stiftungen. Spätestens bei dem Satz „Stiftungen sind ausschließlich dazu da, Geld auszugeben“, wurden fleißig Notizen gemacht. Herr Kurek berichtete über den Vorgang einen Antrag bei einer Stiftung zu stellen, über die Besonderheiten und dessen Ablauf. Anhand von positiven Beispielen und Berichten „Wie man es nicht machen sollte“, unterhielt er das Publikum. Besonders wichtig ist stets die Kommunikation zwischen Antragssteller und Förderer. „Bevor etwas einfach eingereicht wird, bitte die entsprechende Stiftung anrufen und zuerst einmal über die Projektidee sprechen“, ermuntert Kurek die Gäste. Schon im ersten Telefonat lassen sich Stolpersteine im späteren Antrag ausmerzen oder alternative Lösungen finden.
Danach folgte der aktive Teil für die Gäste. Fünf Fördermittelgeber saßen an Tischen in einer Art Worldcafé für Fragen und Anregungen bereit. Die Klosterkammer Hannover, mit Herrn Pielczyk informierte über Fördermöglichkeiten in den Bereichen Kirche, Bildung und Soziales. Besonders interessant ist das Programm ehrenWert. Hier wird die Qualifizierung von Ehrenamtlichen gefördert. Herr Dr. Lindemann von der Bingo-Umwelt-Stiftung informierte über die Möglichkeiten seiner Stiftung. Die Schwerpunkte liegen bei Natur, der Umwelt, der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Auch länderübergreifende Projekte mit niedersächsischer Beteiligung können gefördert werden. Herr Kurek besprach an seinem Tisch konkret die verschiedenen Fördermöglichkeiten der Lotto-Sport-Stiftung. Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung fördert laut ihren Satzungszwecken Sport und Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Abgerundet wurde das Angebot durch einen Informationstisch des Kommunalen Präventionsrates (Pro Langenhagen e.V.). Karin Saremba und Manfried Leymann berichteten über Projekte und Möglichkeiten der Unterstützung. Alexandra Wentzel von der Zentralen Zuwendungsstelle der Stadt Langenhagen beantwortete Fragen und gab Tipps beim Ausfüllen der Antragsformulare. Der Stichtag ist der 30.09.2019. Bitte alle Anträge ausschließlich an die Zentrale Zuwendungsstelle oder per E-Mail an Zuwendungsstelle@langenhagen.de. Tatkräftig am Tisch unterstützt hat die ehrenamtliche Formularlotsin, Karin Gärtner. Frau Gärtner hilft bei allen Formularen – gerne auch bei Förderanträgen.