Unter Atemschutz in den Keller

Gerümpel brennt in der Friedrich-Ebert-Straße

Langenhagen. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Jens Heindorf rückten am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr fünf Fahrzeuge mit insgesamt 20 Kräften in die Friedrich-Ebert-Straße nach Wiesenau aus. Dort wurde von den Bewohnern eine Rauchentwicklung aus dem Keller gemeldet. Dies bestätigte sich nach Eintreffen der ersten Fahrzeuge. Heindorf ließ sofort einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr durch den Außeneingang in den Keller vorgehen. Das Zweifamilienhaus war zu dem Zeitpunkt bereits evakuiert, erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch durch die Bewohner waren nicht erfolgreich. Nach aktuellem Kenntnisstand verletzte sich niemand bei den Löschversuchen. Der Angriffstrupp lokalisierte und löschte das brennende Gerümpel schnell. Bei Kellerbränden erschwert die schlechte Sicht gepaart mit der sich stauenden Hitze den Löschangriff für die Feuerwehr. Nach knapp eine Viertel Stunde meldete Heindorf "Feuer aus", und es galt, den Kellerbereich zu belüften. Der Wohnbereich und das Treppenhaus nahmen durch den Rauch keinen Schaden. Nach einer guten Stunde Einsatzdauer rückten die Einsatzkräfte wieder in die Wache an der Konrad-Adenauer-Straße ein.