Unterstützung für älter als 80-Jährige

Ehrenamtliche als Impf-Lotsen und Transport mit dem Impf-Taxi

Langenhagen. Bei der Organisation eines Impftermins können älter als 80-Jährige auf die Unterstützung von Freiwilligen zählen, die über das Seniorenservicebüro und die Freiwilligenagentur der Stadt Langenhagen koordiniert werden. "Wir haben die Seniorinnen und Senioren sehr zügig mit zwei Schreiben informiert, um sie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, und um deutlich zu machen, dass wir in jedem Fall ansprechbar sind und kein Hilfeersuchen unbeantwortet bleiben soll" erklärt Bürgermeister Mirko Heuer.
Christine Ebers vom Seniorenservicebüro ergänzt: "Mir liegt die Unterstützung dieser Gruppe sehr am Herzen, weil ich aus vielen Gesprächen weiß, wie groß die Verunsicherung aufgrund der Pandemie ist". Die Stadt Langenhagen hat dafür ein Bürgertelefon eingerichtet, über das Hilfesuchende an ehrenamtliche Impf-Lotsen vermittelt werden. Auch das DRK unterstützt die Hochbetagten aktiv. Sollte es für einige Seniorinnen und Senioren nicht möglich sein, alleine, mit Unterstützung der Familie oder des Bekanntenkreises zum Impfzentrum zu gelangen, so kann über das Bürgertelefon Unterstützung beim Transport organisiert werden. Die Freiwilligenagentur der Stadt Langenhagen vermittelt dabei zwischen den Hilfesuchenden und den ehrenamtlichen Helfern der DRK-Ortsverbände, die die Transporte in Angriff nehmen. Das Bürgertelefon ist derzeit montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter (0800) 7307-000 erreichbar.
Bürgermeister Mirko Heuer und Sozialdezernentin Eva Bender sind sich einig, dass der Start der Vergabe der Impftermine durch das Land Niedersachsen in der vergangenen Woche recht holprig war. "Ich bin zuversichtlich, dass das Land aus den Problemen bei der Terminvergabe gelernt hat", hofft Heuer. Die Sozialdezernentin ergänzt, dass in der vergangenen Woche viele ältere Damen und Herren am Bürgertelefon beruhigt werden mussten. "Mit der Hilfe, die wir anbieten, können wir vielen die Ängste und Unsicherheiten nehmen", so Bender.