Unterwegs im Auftrag des Herrn

Empfang im Gemeindehaus - Pastoren und Vertreter der Kirchenvorstände aus den Nachbargemeinden gratulierten dem neuen Amtskollegen: Elke Zach, Vorssitzende des Kirchenvorstands in der Emmausgemeinde. (Foto: D. Lange)

Frank Foerster ist der neue Pastor in St. Paulus

Langenhagen (dl). „Vertraut den neuen Wegen“, so in etwa könnte das programmatische Motto lauten, das Pastor Frank Foerster in sein künftiges Pfarramt in der Langenhagener St. Paulusgemeinde begleiten wird. Sein beruflicher Weg führte ihn bisher über Fürstenwalde, Berlin und Göttingen zuletzt nach Weyhe bei Bremen, wo er in den vergangenen zwei Jahren die dortige Pastorin vertrat und unter anderem zweimal 40 Konfirmanden bis zur Konfirmation führte. Die stellvertretende Superintendentin Birgit Birth führte den 51-Jährigen am Sonntag im Rahmen eines feierlichen Festgottesdienst in der St.Paulus Kirche in sein neues Amt ein. „Wir alle sind im Auftrag des Herrn unterwegs. Nicht nur die Blues Brothers in deren gleichnamigem Film, sondern alle Vertreter des Glaubens an ihrer Stelle, ob es nun die vielen ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder in den Gemeinden sind oder die Pastoren. Frank Foerster trifft auf eine selbstbewusste Gemeinde, die hohe Erwartungen an den Pastor stellt“, prophezeite sie. Eine Ansicht, die von Pfarrer Klaus-Dieter Tischler von der kath. Liebfrauengemeinde geteilt wird: „Die St. Paulusgemeinde legt von jeher einen großen Wert auf die liturgische Ausgestaltung ihrer Gottesdienste.“ Pastor Foerster sagte in seinem Wort an die Gemeinde: „Die Kirche soll ein offenes Haus sein, wie ein Gasthaus am Weg, ein Rasthaus zur Stärkung von Leib und Seele, eine Kirche für alle und mitten im Ort. Ich will die Kirchentüren öffnen und nah bei den Menschen sein. Glauben heißt für mich, durch den Horizont zu blicken. Dieses Glaubensbild, das auf ein Sprichwort zurückgeht, begleitet mich jetzt schon seit meinen Studientagen und ist für mich so etwas wie ein Leitfaden geworden."
Alle Besucher des Gottesdienstes waren zum anschließenden Empfang bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus eingeladen. Sie wollten den „Neuen“ begrüßen und etliche Vertreter aus den Langenhager Nachbargemeinden nutzten die Gelegenheit, ein Geschenk zu übergeben und einen kleinen Plausch mit dem neuen Kollegen zu halten.