Veränderungen in der Personalstruktur

Mirko Heuer setzt zentrales Wahlversprechen um

Langenhagen (gg). Der „Effizienz in den verwaltungsinternen Arbeitsabläufen“ widmet sich Bürgermeister Mirko Heuer in diesen Tagen – die Einlösung eines seiner zentralen Wahlversprechen vor Amtsantritt im vergangenen Jahr. Möglichst direkt sollen nicht nur die Arbeitsabläufe und Prozesse, sondern auch die Kommunikation in der Stadtverwaltung laufen. Mirko Heuer schafft daher eine Ebene in der Organigramm-Hierarchie ab: „Es wird keine Fachbereichsleiter mehr geben. Die Ebene darunter bildeten bisher die Fachdienstleiter. Sie bekommen erweiterte Aufgaben, aber keine Gehaltsaufstockung.“ Mittels Teambildungen soll es enge Aufgabenbindungen geben, die den Abteilungsleitern (frühere Fachdienstleiter) unterstehen. Damit werde der „operative Part“ geleistet. Bisher gab es sechs Fachbereichsleiter für die Fachbereiche „Inneres und Finanzen“, „Ordnung und Umwelt“, „Jugend, Familie, Soziales“, „Bildung und Kultur“, „Planen und Bauen“ sowie Gebäudewirtschaft. Sie unterstanden drei Dezernaten - geführt vom Bürgermeister, von Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch und Stadtbaurat Carsten Hettwer. Die drei Dezernate (strategische Aufgaben) bilden nun einen Verwaltungsvorstand und die neuen Abteilungsleiter berichten direkt an die Dezernate, nicht mehr an die Zwischenebene der Fachbereichsleiter.
Der Anfang in der Umwandlung der Hierarchie ist bereits gemacht. Die dem Bürgermeisterbüro zugeordneten Abteilungen sind weitestgehend gebildet und arbeiten. Der zentrale Verwaltungsservice (Prozessoptimierung) beispielsweise wirkt in alle Verwaltungsaufgaben hinein und soll nebenbei auch für Transparenz sorgen, sodass zukünftig besser klar wird, wer woran gerade arbeitet. Den früheren Fachbereichen „Jugend, Familie, Soziales und „Planen und Bauen mit Gebäudewirtschaft“ steht das noch bevor. Ebenfalls noch nicht eingeordnet sind Sonderbereiche wie beispielsweise die Arbeit von Regine von der Haar (früher EU-Projekt Pferdestärken) und die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten (Justyna Scharlé in Vertretung für Anne Kirchenbüchler).