Verfügbare Wassermenge begrenzt

Der Aufbau des Löschkreises wurde in Engelbostel geübt. (Foto: S. Bommert)

Szenario Scheunenbrand im Übungsfall

Engelbostel. 52 Einsatzkräfte, elf Fahrzeuge, eine Lage. Am Freitagabend wurden die Ortsfeuerwehren Engelbostel und im Verlauf auch Godshorn und Schulenburg zu einem landwirtschaftlich genutzten Hof an die Kirchstraße in Engelbostel alarmiert. Es war eine Übung. Das von Robert Heidrich und Rudi Schweidler ausgearbeitete Szenario sah vor, dass bei beständigem Sommerwetter eine Scheune in Brand geraten sei. Durch Ostwind wurden Funken auf eine größere Strohmiete sowie in ein bewaldetes Areal getragen.
Einsatzleiter Thomas Bredthauer teilte nach Erkundung die Einsatzstelle in drei Abschnitte.
Westlich: Die Ortsfeuerwehr Godshorn wurde hierfür alarmiert. Die Einsatzkräfte bauten zum Schutz der nahe gelegenen Kirche ein sogenanntes Hydroschild auf. Diese Apparatur erzeugt eine halbkreisförmige Wasserwand, mit einem Durchmesser von 15 Meter und nahmen mehrere Druckschläuche  zur Brandbekämpfung vor.
Südlich: Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr Engelbostel baute eine Riegelstellung mit drei Druckschläuchen zu angrenzenden Gebäuden auf.
Östlich: Den dritten Brandbschnitt übernahmen die Schulenburger Kräfte. Über den Bäckerweg wurde die Brandbekämpfung über eine Wiese eingeleitet.
Jede Ortsfeuerwehr baute zudem ihre eigene Wasserversorgung auf. An dieser Stelle zeigten sich die Schwächen in der gelieferten Wassermenge. Da das Wasser für alle Fahrzeugpumpen aus der selben Leitung entnommen wurde, konnten die wasserabgebenden Armaturen nicht mit voller Leistung gefahren werden. Im Ernstfall wären Schlauchleitungen zu Hydranten an der Straße "Alt-Engelbostel" gelegt worden. Letztendlich wurden mehrere hundert Meter Schlauch verlegt.
Nach gut eineinhalb Stunden konnten die weiteren Übungsziele erreicht und Übungsende gegeben werden, so der Bericht von Feuerwehrsprecher Stephan Bommert.