Verkehrshelfer-Projekt steht auf der Kippe

Gut ausgestattet: die Erstklässler an der Kaltenweider Grundschule.Fotos: O. Krebs

Grundschule Kaltenweide: Lage nach wie vor angespannt

Kaltenweide (ok). Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen mindestens noch bis zum Beginn der Herbstferien Mitte Oktober mit ihr leben. Gemeint ist die angespannte Verkehrssituation wegen der Neugestaltung des Schulhofes und des Außengeländes vor der neues Sporthalle (das ECHO berichtete mehrfach). Allerdings ist die Lage der Schule am Südrand Kaltenweides – vorsichtig formuliert – eher suboptimal. Eine sehr problematische Stelle ist in den Morgenstunden der Zebrastreifen, der in Höhe Zellerie über die vielbefahrene Kananoher Straße führt. Mütter und Väter engagieren sich hier ehrenamtlich als Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfer, sorgen dafür, dass die Kleinen sicher zur Schule kommen. Jetzt droht das Projekt allerdings zu scheitern, weil sich nicht mehr genügend Freiwillige finden. Deshalb bittet die verantwortliche Lehrerin Andrea Bocklage ganz dringend Eltern, die am frühen Vormittag eine halbe Stunde Zeit haben, sich bei den Klassenlehrern oder im Sekretariat zu melden. Der Aufwand sei nicht so groß, eine einmalige Schulung gehe an einem Abend über die Bühne.
Die Verkehrssicherheit hat an diesem Nadelöhr natürlich hohe Priorität, gerade jetzt, wenn viele Viertklässler nach Beendigung der theoretischen und praktischen Fahrradausbildung allein mit dem Drahtesel zur Schule kommen. Als leuchtend-gelbe Verkehrsdetektive sind die ABC-Schützen unterwegs. Ausgestattet vom ADAC mit Warnwesten sollen gerade die Kleinsten in der dunklen Jahreszeit wahrgenommen werden.