Vermeintlicher Flugzeugabsturz

Fehlalarmierung mit erheblichem Ausmaß

Langenhagen (gg). Eine Alarmierung der höchsten Stufe erhielten die Einsatzkräfte aller Langenhagener Ortsfeuerwehren am vergangenen Sonnabend, morgens um 3.35 Uhr. Die Einsatzleitstelle schickte das Stichwort „Flugunfallstufe 3“ auf die Funkgeräte und damit definiert ist die Einsatzlage „Flugzeug in Luftnotlage, vor oder während des Absturzes“. „Kleiner Fehler, große Wirkung“, meldet Stephan Bommert, Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Langenhagen, denn es handelte sich um einen Fehler im Einsatz-Leitrechner in der Regionsleitstelle der Berufsfeuerwehr Hannover, der zu der fatalen Alarmierung führt. Michael Hinz von der Pressestelle der Berufsfeuerwehr Hannover erklärt: „Nach einer Software-Aktualisierung im April gab es eine Schnittstellenanpassung. Der Rechner ist in betriebsarmen Zeiten getestet worden, so auch in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag. Es gab eine Fehlfunktion, die zur Alarmierung führte.“ Mit beträchtlichem Ausmaß, denn neben allen Einsatzfahrzeugen der sechs Ortsfeuerwehren in Langenhagen, waren die Züge der Gemeindefeuerwehren Isernhagen und Mellendorf startklar, ebenso in der Stadtfeuerwehr Garbsen und ein mobiler Behandlungsplatz der Berufsfeuerwehr Hannover. „Das sind 58 Fahrzeuge mit Besatzung und der Rettungsdienst noch dazu“, erklärt Stephan Bommert zu den Dimensionen. Als die Einsatzkräfte startklar in den jeweiligen Gerätehäusern versammelt waren, gab es just vor dem Ausrücken die Fehlermeldung. „Die Ursache ist inzwischen gefunden und behoben worden“, versichert Michael Hinz.