Versuch macht klug

Die Hand an der Kugel: Yannick (6) (links) und Nuca (3).Foto: J. Wert

"Miniphänomenta" an der Godshorner Grundschule

Godshorn (ok). Theorie ist die eine Sache, aber wie heißt es doch so schön: "Versuch macht klug". Den Praxistest konnten jetzt zwei Wochen lang die Grundschülerinnen und -schüler in Godshorn machen; Die "Miniphänomenta" der Stiftung NiedersachsenMetall hatte jetzt ihre Zelte am Rährweg aufgeschlagen, an 30 Stationen gab es für die Kids jede Menge zu entdecken. Und so stellten viele Mädchen und Jungen fest, wie spannend Naturwissenschaften sein können, wenn sie die Nasen nicht unbedingt in Lehrbücher stecken müssen. Und so wurde nach Herzenslust gegossen, gepustet und getastet. "Wir wollen möglichst frühzeitig ansetzen, um Kinder für die Naturwissenschaften zu gewinnen", sagt Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall. "Es fehlt nicht an Technikbegeisterung bei den Schülerinnen und Schülern, es mangelt vielmehr an Möglichkeiten, um diese Begeisterung zu wecken." Brandes weiter: "Die Erfahrungen aus dem Lernen mit Kopf und Hand, Nase und Ohr, bleiben bei den Kindern haften und regen zur Nachahmung an." Verantwortlich für die "spielerischen Erfahrungen" an der Godshorner Grundschule sind die beiden Lehrerinnen Katja Gnügge und Nadja Marei. An zwei Wochenenden im November wollen Eltern jetzt die Stationen nachbauen. Dann können sich die Kinder auch in Zukunft intensiv und anschaulich mit Themen wie Schall, Vakuum, Luftdruck und Beschleunigung auseinandersetzen.