Viel anlesen und recherchieren

Biologie-Referendarin Melina Bleckwehl (von links), Martha Tosch, Daryl Aiple, Maximilian Köster, Chemie- und Biologielehrer Norbert Goldenstein, Katharina Meinecke und Sarah Hartmann bei der Ehrung am Gymnasium Langenhagen.Foto: D. Thiele

Sechs Gymnasiasten bei naturwissenschaftlichen Wettbewerben erfolgreich

Langenhagen (dt). Respekt! Fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Langenhagen wurden am Dienstag für ihre herausragenden Leistungen im Bereich Chemie und Biologie geehrt. Schon seit vielen Jahren fördert das Gymnasium Schülerinnen und Schüler im Bereich der Naturwissenschaften und ermuntert sie, in ihrer Freizeit an Wettbewerben teilzunehmen. Daryl Aiple und Maximilian Köster (beide 12. Jahrgang) sowie Sarah Hartmann und Katharina Meinecke (beide 11. Jahrgang) haben die erste Runde der Chemieolympiade erfolgreich beendet. Die beiden Schüler hatten sogar ein so gutes Ergebnis, dass sie nun in der zweiten landesweiten Runde dieses Wettbewerbes starten dürfen. Laura Nogueira Garcia hat als dritte Teilnehmerin aus dem Jahrgang 11 an der ersten Runde des Wettbewerbs teilgenommen, eine Urkunde wird noch nachgereicht.
„Wir haben an unserer Schule wohl mehr Chemiker als Biologen“, erklärte Chemie- und Biologielehrer Norbert Goldenstein den Erfolg seiner Schützlinge. Dabei gab es gerade bei der ebenfalls stattfindenden Biologieolympiade ein bemerkenswertes Ergebnis: Martha Tosch (11. Jahrgang) löste die anspruchsvollen Aufgaben so gut, dass sie mit 60 von 60 möglichen Punkten als beste Schülerin Niedersachsens souverän in die zweite Runde einziehen konnte.
Insgesamt bestehen beide Wettbewerbe aus vier nationalen Runden, die jeweiligen Finals werden schließlich weltweit ausgetragen. Goldenstein traut seinen Schülern bei den diesjährigen Olympiaden viel zu und freut sich, dass es am Gymnasium Langenhagen immer wieder interessierte Schüler gebe, die so erfolgreich seien. Einen Schultag und zwei Wochenenden hätten Daryl Aiple und Maximilian Köster in den Wettbewerb investiert. Drei Aufgaben galt es dabei, theoretisch und praktisch zu lösen. „Zum Teil war es Schulstoff, aber wir mussten uns auch viel anlesen und recherchieren“, berichtete Maximiliam Köster. Mitte Dezember startet die zweite Runde, nur 60 Schüler bundesweit können die dritte Runde erreichen. Da heißt es nun Daumen drücken für die jungen Naturwissenschaftler aus Langenhagen!