Von Dachs, Fuchs und Rebhuhn

Die Spürnasen auf der Wietzebrücke beim Waldkater.

Spürnasen mit dem Jäger im Revier

Kaltenweide. Das war wieder ein spannender Freitagnachmittag für die Spürnasen. Mit Hermann Wilmes und Gerriet Kohls vom Hegering Langenhagen und dem Münsterländer Jagdhund ging es in die Natur.
Ausgangspunkt war der Parkplatz Waldkater. Gleich hier konnten die jungen Teilnehmer der Gruppe die aufgestellten Wildtierpräparate bewundern und auch bestimmen. Zu Dachs, Fuchs und Marder sowie Rebhuhn und Fasan, gab es Interessantes zu erfahren. “Dürfen wir den Fuchs anfassen?”, fragte ein Spürnase. Selbstverständlich. Ein Präparat beißt nicht. “Nur wenn ihr einen toten Fuchs in der Natur findet, müsst ihr vorsichtig sein. Den solltet ihr nicht anfassen. Zwar ist die Tollwut in den letzten Jahren selten geworden, aber es gibt noch Gefahren durch den Fuchsbandwurm“, erklärte der Jäger Hermann Wilmes seinen aufmerksamen Zuhörern. Der weitere Weg führte über die Wietzebrücke und dann hinein in die Felder. Hier lernten die Spürnasen, wie unterschiedlich die Getreidearten aussehen und wozu Gerste, Weizen und Roggen verarbeitet werden. Dass dies alles, die Natur mit den Menschen, den Tieren und Pflanzen, Gottes Schöpfung ist, hörten die Spürnasen in der anschließenden Andacht von Dündar Karahamza.
Der Club der Spürnasen ist ein Angebot für Mädchen und Jungen zwischen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren (Grundschulalter). Es handelt sich dabei um eine Initiative des Vereins FEBEL. Treffpunkt ist während der Schulzeit jeden Freitag um 16 Uhr in den Räumen der Christlichen Kindertagesstätte "Die Arche" an der Kananoher Straße 19, in Kaltenweide. Von hier aus starten die Exkursionen, die meistens draußen stattfinden. Eine auf die Bibel basierende Andacht rundet dann das Programm ab. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos.