Wandlungsfähigkeit und Bühnenpräsenz

Das Blasorchester der Stadt Langenhagen begeisterte auch unter der Vertretung durch Thomas Schachschal.

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert des Langenhagener Blasorchesters

Langenhagen. Unzählige Kerzen erleuchteten die Elisabethkirche in Langenhagen, als das Blasorchester der Stadt Langenhagen jetzt sein diesjähriges Weihnachtskonzert anstimmte. Das Publikum in den bis auf den letzten Platz belegten Zuschauerbänken ließ sich mitnehmen auf eine stimmungsvolle und abwechslungsreiche Klangreise.
Nach der kurzen Begrüßung übernahm Thomas Schachschal den Dirigentenstab und leitete das Orchester in Vertretung für den krankheitsbedingt abwesenden Harald Sandmann durch das eineinhalbstündige Programm.
Nach einer stimmungsvollen Eröffnung mit der irischen Volksweise "Irish Tune from County Derry" genossen die Zuhörerinnen und Zuhörer die raumfüllenden Klänge von Edward Elgars "Nimrod in einem Arrangement für Blasorchester von Alfred Reed.
Zur Einführung in die Auszüge aus dem Ballett "Der Nussknacker" von Tschaikowsky trug die spontan eingesprungene Moderatorin Ute Messerschmidt dem andächtig lauschenden Publikum das Märchen "Nussknacker und Mäuseköng" von E.T.A. Hoffmann vor. In den anschließenden Sätzen "Tanz der Rohrflöten" und "Tanz der Zuckerfee" begeisterte vor allem das Querflöten-Register, sowie Solist Michael Tewes an der Celesta. Die Zuhörer konnten sich persönlich vom "himmlischen Klang" dieses besonderen Instrumentes überzeugen und bedankten sich mit begeistertem Beifall.
Michael Tewes beeindruckte das Publikum im weiteren Programmverlauf auch an der Orgel mit Johann Sebastian Bachs "Jesu bleibet meine Freude". Auch die wunderbaren Harmonien und gezielten Dissonanzen des Werkes "Lux Aurumque - Licht und Gold" versetzten das Publikum in eine besinnliche Stimmung.
Besonderen Applaus erhielten die beiden Gesangssolisten des Abends, Corinna Fiedler und Daniel Preis. Mit den von Andreas Bürgel arrangierten Stücken "Santa Claus is coming to town", "I saw Mummy kissing Santa Claus" und "The Prayer" stellten Sie nicht nur Ihre bemerkenswerte gesangliche Wandlungsfähigkeit, sondern auch Ihre mitreißende Bühnenpräsenz unter Beweis.
Im letzten Stück des Programms begeisterte vor allem der Trompetensatz des Orchesters mit wunderbaren Soloeinlagen der Solisten Fabian Hiemsch und Hans Wiesinger, bevor das Publikum mit den Chorälen zum Mitsingen „Macht hoch die Tür“ und „Tochter Zion“ als Zugabe in einen besinnlichen Adventsabend entlassen wurde.
Zum Abschluss wies Geschäftsführer Gero Kretschmer noch auf das traditionelle ECHO-Weihnachtskonzert am Heiligabend um 17 Uhr gegenüber der Elisabethkirche hin.