Was ist denn eigentlich Upcycling?

Im Kitzirkel kann jetzt kräftig gematscht werden: Die Schüler des siebten Jahrgangs und die Lehrer Astrid Koch und Oliver Iwan (rechts) übergeben die Küchen an die Erzieherinnen Kim Korkowsky und Vanessa Freudenthal. (Foto: O. Krebs)

Projektwoche zum Thema Nachhaltigkeit an der IGS Langenhagen

Langenhagen (ok). Nachhaltigkeit und Klimaschutz – nicht erst seit Greta Thunberg in aller Munde. In einer Projektwoche haben sich die Siebtklässler an der IGS Langenhagen jetzt intensiv mit dem umfassenden Thema auseinandergesetzt. Müllvermeidung, nachhaltige Ernährung, Wald der Zukunft, Kleidertausch und Upcycling. Alles relevante Gesichtspunkte, die unter dem Oberbegriff "Nachhaltigkeit durch Handlungsalternativen" betrachtet wurden. Die Schüler haben sich auch intensiv mit der Plastikmüllproblamatik auseinandergesetzt. Wie ein roter Faden zogen sich die Apekte selbst nachhaltig essen und Nahrungsmittel nachhalitg verwenden durch die Projektwoche. Ein Besuch des Schulbiolgiezentrums gehörte genauso zur Projektwoche wie der "Weg der Jeans", bei dem auch Kinderarbeit nicht außer acht gelassen werden darf. Aber was as verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Upcycling? Gemeint ist damit, aus alten Sachen etwas Neues zu machen und sie nicht einfach wegzuschmeißen. Eine Vorgabe, die die Schüler mit viel Hingabe und Kreativität liebevoll umgesetzt haben. Die Ideen waren nahezu grenzenlos. So bastelten die Kids ein Boot aus Kunststoffflaschen, eine Laterne aus Flaschen und Lichterkette, eine Discokugel aus einem Fußball und auch eine Federmappe aus einer Flasche. Aus einem alten Top haben die Schülerinnen Beutel produziert, ein Portmonee aus Tetra Paks hergestellt. Originell sind auch der Blumentopf aus Ball und Holz sowie die Schaukel aus einem Stuhl und Seil. Aber der Renner die beiden Matschküchen für den Garten, den die Siebtklässler dem Kitazirkel spendiert haben. Sie sollen in der Wichtelbude und im WeidenKITZ zum Einsatz kommen. An zwei Tagen haben die Kinder alles zusammengebaut, die Lehrer Astrid Koch und Oliver Iwan kräftig geholfen. Eine Spüle ist spendiert, Europaletten sind verbaut worden. Über eine Pumpe wird das Wasser in die Spüle und wieder zurück in einen Kübel gepumpt. Nachhaltigkeit vom Feinsten eben. Den Kindern haben diese Erfahrungen einen Riesenspaß gemacht und Mia Stünkel brachte es auf den Punkt: „Das ganze Jahr hindurch könnte Projektwoche sein.“
Die entscheidende Frage ist die nach Bedarf und Bedürfnis. Erst bei klaren Handlungsalternativen tritt nach Aussage des verantwortlichen Lehrers Ulrich Wulbrand Nachhaltigkeit in Form von nachhaltigem Handeln wirklich ein.