Was so alles im heimischen Garten wächst

Pflanzen Kartoffeln in die Erde: Henry (4), Bibiana (5) und Luisa (5) aus der Emmaus-Kita. (Foto: O. Krebs)

Kinder der Emmaus-Kita sind beim Projekt "Gemüseakademie" am Start

Langenhagen (ok). Viele Kinder - gerade in größeren Städten - wissen heute nicht mehr, dass ihr Essen zu Hause nicht im Supermarkt produziert wird. "Wir wollen  ihnen zeigen, wo es herkommt und helfen, dass sie Berührungsängste verlieren", sagt Katharina Cziborra von der Ackerdemia, die mit dem Projekt "Gemüseakademie" jetzt auch in die Emmaus-Kita gekommen ist. Einrichtungsleiter Marco Back hatte sich nach dem Vorschlag einer Kollegin bewusst für das dreijährige geförderte Projekt beworben. "Wir wollten bewusst einen Kontrapunkt in unserer Gesellschaft setzen und deutlich machen, wie viel Schwerstarbeit hinter Anbau, Pflege und Ernte steht", sagt Back. Genug Platz gebe es, und die Kinder waren auch mit Feuereifer bei der Sache. Und lernten dabei kennen, was alles so im Garten wächst und gedeiht, nahrhaft ist und obendrein auch noch schmeckt. Salat, Grünkohl, Kohlrabi, Fenchel, Zuccini, Tomaten, Kürbis, Mais, rote Beete und Kartoffeln. Eine Liste, die sich durchaus noch fortsetzen lässt.Spätestens vor der zweiten Pflanzung werde geerntet. Und dann kommt das zweite Projekt in der Emmaus-Kita ins Spiel: die Kinderküche. Marco Back: "Die Kinder sollen das, was sie geerntet haben, selbst zubereiten lernen." So ist der Weg zum autarken Selbstversorger quasi fast schon vorprogrammiert.