Weiterhin knappe Personaldecke

Trotz Engpass wieder volle Betreuung in der Kita Schulenburg

Langenhagen (gg). Nachdem in der vergangenen Woche eine Kindergartengruppe in der Kita Schulenburg geschlossen werden musste, gab es von Seiten einiger betroffenen Eltern offene Fragen zum Grund dafür. Die CDU-Ortsratfraktion mit Lutz Döpke und die CDU-Ratsfraktion mit Mirko Heuer schalteten sich ein, richteten eine öffentliche Anfrage an die Verwaltung und regten mehr Flexibilität in Bezug auf den Einsatz von Personal an. Klar ist, dass Krankheitsfälle und sogar ein Todesfall im Team der Kita Schulenburg zu einer besonderen Situation geführt haben. Für die Anzahl der zu betreuenden Kinder gab es nicht genug Erzieher. Rechnerisch müssen das für eine Kindergartengruppe mit 25 Kindern zwei sein. Nicht-berufstätige Eltern wurden daher gebeten, ihre Kinder selber zu betreuen. Gruppen wurden zusammengefasst, um für möglichst viele Kinder, die Betreuung zu gewährleisten. „Der Fachbereich Jugend hat sich sofort um eine schnelle Lösung und Abhilfe gekümmert“, sagt Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch auf Anfrage des Echos. Inzwischen werden alle Kinder in der Kita Schulenburg wieder betreut, weil so genannte Springerkräfte für Schulenburg frei geworden sind. Drei sind für alle Kitas in Langenhagen normalerweise im Einsatz, im Moment fällt eine Springerkraft krankheitsbedingt aus. „Die Personaldecke ist weiterhin sehr knapp und die Lage daher angespannt“, sagt Gotzes-Karrasch. Die Anzahl der Krankmeldungen unter den Erziehern sei weiterhin hoch, die Belastung in den Kitas ebenso. Eine mögliche Entspannung der Situation sieht sie in einigen Monaten als möglich: „Im diesjährigen Haushalt sind drei weitere Springerkräfte bewilligt, so dass wir dann insgesamt sechs haben könnten. Der Haushalt muss jedoch noch genehmigt werden und dann müssen die Stellen noch besetzt werden, was einige Zeit dauert.“