Weniger Menschen in Langenhagen auf Regelleistung vom Jobcenter angewiesen

Jobcenter hat großes Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten

Langenhagen. Weniger Menschen in Langenhagen sind 2021 auf Regelleistung vom Jobcenter angewiesen gewesen als im Vorjahr. Im Dezember 2021 bezogen 4.896 Langenhagener Regelleistung. Das waren 3,6 Prozent weniger als im Dezember 2020.
Damit erhielten in Langenhagen zuletzt 8,7 Prozent der Einwohner Regelleistung vom Jobcenter. Der Durchschnitt in der gesamten Region Hannover lag bei 8,9 Prozent.
Den niedrigsten Anteil an Regelleistungsbeziehern in der Region hatte die Gemeinde Wedemark mit 3,5 Prozent. Mit 11,4 Prozent hatte die Landeshauptstadt Hannover den höchsten Anteil von allen Städten und Gemeinden in der Region Hannover.
Die Zahl der Haushalte (so genannte Bedarfsgemeinschaften) in Langenhagen, die Regelleistung vom Jobcenter beziehen, ging um 4,1 Prozent zurück.
Claudia Dudszus, Leiterin des Jobcenter-Standortes Langenhagen, sagt dazu:
„Der Arbeitsmarkt nimmt nach wie vor Fachkräfte aber auch geringqualifizierte Arbeitskräfte auf. Wir als Jobcenter haben natürlich ein Interesse daran, dass die Menschen dauerhaft in Arbeit kommen. Deswegen unterstützen wir Arbeitsuche und bieten telefonische wie persönliche Beratung an. Unser Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten reicht von der Auffrischung der EDV-Kenntnisse bis hin zum Erlernen eines ganz neuen Ausbildungsberufes in Form einer Umschulung.“
Seit November 2021 ist das Jobcenter in Langenhagen für Fragen direkt per Telefon und E-Mail zu erreichen. Die Kontakte finden Interessierte unter www.jobcenter-region-hannover.de/standorte/langenhagen.