Wenn der Grabber zum Einsatz kommt

Boßelturnier in Kaltenweide weckt Lust auf mehr

Kaltenweide. Zwei Jahre hat es gedauert, nun aber konnte das sechste Boßelturnier in Kaltenweide stattfinden. Der Schützenverein begrüßte jetzt 85 Personen bei herrlichem Wetter in der Feldmark.
Entlang der Wirtschaftswege blieben auch Hindernisse wie umgefallene Bäume oder tiefe, trübe Gräben nicht aus, sodass häufiger der so genannte Grabber zum Einsatz kommen musste. Mit Hilfe dessen wurden die Kugeln herausgezogen. Unbeeindruckt der Hindernisse, zeigte sich „Die große Pause“ am treffsichersten und benötigte nur 67 Würfe ins Ziel des knapp 4,5 Kilometer langen Rundkurses. Lediglich zwei Würfe mehr benötigten die „Läute Leute“ mit 69 Würfen und belegten Platz zwei. Drei Teams lagen mit 70 Würfen auf dem dritten Platz. Kurzerhand wurden mit einer Schätzfrage, wie groß die Fläche Niedersachsens in Quadratkilometern sei, die Drittplatzierten ermittelt: die „Steel-Darter“. Statt des obligatorischen Grünkohls gab es in diesem Jahr zum Ausklang leckere Bratwurst und Kartoffelsuppe auf der Terrasse des Schützenhauses. "Ein rundum gelungener Tag für die Schützen and friends", wie Pressesprecher Marco Panning abschließend feststellte.
Am Sonnabend, 12. März, findet mit der Weinprobe im Schützenhaus die nächste Veranstaltung für alle Interessierten statt.