Wenn Pylonen durch die Luft fliegen

Jürgen Michalke zeigte den Kindern, wie's im Bus richtig zugeht.Foto: O. Krebs

Engelbosteler Grundschüler lernen das Verhalten am und im Schulbus

Engelbostel (ok). Bei Rot bleib' stehen, bei Grün darfst du gehen: Eine wichtige Regel im Straßenverkehr, die schon ABC-Schützen verinnerlichen müssen. Mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule kommt noch eine ganz neue Erfahrung dazu: die Fahrt mit dem Schulbus. Zusammen mit der ÜSTRA und der Autovermietung Auras hat der Sozialverband Engelbostel-Schulenburg jetzt eine Aktion initiiert, die Mädchen und Jungen der beiden vierten Klassen der Grundschule in Sachen Bus schult. Dazu gehört natürlich die Erklärung der Symbole, zum Beispiel, wo der Nothammer hängt, der richtige Standort an der Haltestelle und im Bus. Wo stelle ich den Ranzen ab, und was kann passieren, wenn die Türen zugehen, und eine Hand ist noch dazwischen? Unterrichtsstunden, die sicher nicht ungehört verpufft sind: Nur vier von 32 Kindern waren bislang überhaupt allein mit dem Bus gefahren. Richtig anschaulich wurde es beim "Toten Winkel" – im Außenspiegel sieht der Lastwagenfahrer nur ein Fünftel des rückwärtigen Raums – und vor allen Dingen bei einer Gefahrbremsung mit 25 Stundenkilometern. "Pylonen agierten als unvernünftige Fahrgäste und flogen durch den Bus", erläutert Polizeioberkommissar Jürgen Michalke vom SoVd das Szenario, das auch ins Auge gehen kann.