„Wichtig ist, dass Sie es tun“

Die Percussion Group der Musikschule zeigte, was sie drauf hat. (Foto: D. Lange)

Ehrenamtsgala im Theatersaal mit abwechslungsreichem Programm

LLangenhagen (dl). Das bürgerschaftliche Engagement vieler Menschen genießt in Langenhagen ein hohes Ansehen Um die Wertschätzung der Ehrenamtlichen in Langenhagen einmal mehr zu unterstreichen und um sich bei ihnen für ihre Arbeit zu bedanken, lud die Stadt sie und ihre Partner ein zu einer unterhaltsamen Gala im Theatersaal mit Musik und Comedy. Und der Bürgermeister stellte gleich zu Beginn klar, dass die Ehrenamtskarte für Vergünstigungen in der Wasserwelt auch weiterhin Bestand habe. Mehr als 500 Gäste waren der Einladung gefolgt und sahen eine Show mit der Percussion Group der Musikschule Langenhagen, mit Comedy par excellence von Patrizia Moresco sowie mit Musik zwischen Pop und Swing von Lutz Krajenski und Juliano Rossi. Zusammengestellt wurde die Gala von der Klangbüchse und moderiert von Marcel Neure von der Freiwilligenagentur. Neure stellte zu Beginn die Frage, was wäre, wenn es keine Ehrenamtlichen gäbe, keine Vereine, keine sozialen Einrichtungen, keine Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienste, keine Nachbarschaftshilfe und vieles mehr. Klar sei: Die Ehrenamtlichen prägten das Gesicht der Stadt und ganz allgemein eine demokratische Gesellschaft, die ohne sie nicht bestehen könne. „Wichtig ist, dass Sie es tun, denn Ehrenamt macht auch Spaß“, beschwor Neure deshalb die Anwesenden, nicht nachzulassen in ihrem Engagement. Auch den jeweiligen Partnern der Ehrenamtlichen gebühre ein hohes Maß an Anerkennung, seien sie es doch, so Neure, die den Abwasch machten, sich um die Kinder kümmerten, die ihnen den Rücken freihielten und ihnen damit ihr Engagement überhaupt erst ermöglichten. Wobei sich immer wieder zeige dass viele der Ehrenamtlichen ihre Arbeit eher pragmatisch und als etwas selbstverständliches ansehen, um das sie wenig Aufhebens machen möchten. Dass sie den Abend im Theatersaal dennoch genossen haben, steht außer Frage. Das virtuose und mitreißende Spiel der Percussion Group begeisterte das Publikum ebenso sehr wie die „Comedygranate“ Patrizia Moresco, gegen die ein bengalisches Feuerwerk eine Knallerbse sei und die mit Auszügen aus ihrem neuen Programm „Die Hölle des positiven Denkens“ jede Menge Lachsalven auf die Zuhörer abfeuerte. Lutz Krajenski am Klavier und vor allem Juliano Rossi alias Oliver Perau mit seiner starken Bühnenpräsenz brachten von Beginn an mit ihrem musikalischem Mix zwischen Pop und Swing den Saal dann endgültig zum Swingen. Beide, Krajenski und Rossi, geben im Rahmen des Projekts „Klang & Leben“ regelmäßig auch Konzerte in Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke. „Welch eine positive Wirkung unsere Musik bei den Menschen dort jedesmal auslöst, ist einfach grandios“, erzählt Rossi begeistert.