„Wickeln immer nach Bedarf“

Mia ist zusammen mit der der Kita-Erzieherin fleißig am Basteln.Foto: L. Schweckendiek

Martinskrippe Engelbostel wird eingeweiht

Engelbostel. Wuselig ging es jetzt in der Martinskrippe Engelbostel zu. Diese feierte ihre Eröffnung mit großen und kleinen Gästen. Die Eröffnung begann mit einer Andacht in der Martinskirche Engelbostel und wurde dann in den frisch sanierten Krippenräumen fortgesetzt. Dort gab es Spieleaktionen wie Goldmünzengraben und Kinderschminken für die Kleinen und Kaffee und Kuchen für die Großen. Der Krippenbau wurde von der Stadt Langenhagen sowie vom Kirchenkreis Burgwedel – Langenhagen finanziert. Christian Frehrking, Vorsitzender des Kirchenrates erzählt: „Die Idee, dass Engelbostel eine Krippe bekommt begann mit der Tatsache, dass die nächsten Krippen hier in der Nähe die im Zentrum Langenhagens sind. Deshalb wollte die Kirchengemeinde die Kita Engelbostel ausbauen. Dies gelang jedoch nicht, da das Gebäude der Kita nur noch auf dem Heuboden Platz für eine weitere Gruppe hätte. Da dieser nicht behindertengerecht gestaltet werden konnte, mussten wir uns einen zweiten Standort suchen.“ Nun teilt sich die Martinskrippe ein Gebäude mit der DRK-Kleiderstube. In der Krippe gibt es insgesamt 15 Plätze für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Acht hiervon sind schon besetzt, die anderen sieben werden aber nicht lange frei bleiben. Die Krippenleiterin Frauke Kiel bemängelt: „Die Nachfrage ist zu hoch um sie mit nur 15 Plätzen zu decken. Wir könnten noch mindestens eine zweite Gruppe von der gleichen Größe aufmachen, doch dazu haben wir nicht genug Platz.“ Drei Mitarbeiterinnen gestalten den Tag mit gemeinsamen Singen, Spielen und Beten. Gespielt werden kann drinnen sowie draußen in einem kleinen Garten. Gefrühstückt und zu Mittag gegessen wird gemeinsam, und auch das Waschen und Wickeln der Kinder wird von den Erzieherinnen übernommen. „Gewickelt wird immer nach Bedarf“ heißt es auf dem ausgehängten Tagesplan. Die Krippengruppe ist die dritte Gruppe der Kita Engelbostel, die seit 1963 besteht. Das nächste Ziel der Krippe ist jetzt der weitere Ausbau der Spielmöglichkeiten, eine Spielburg für die kleinen soll eingerichtet werden. Doch auch wenn die Entwicklungsphase noch nicht ganz abgeschlossen ist fühlen sich die Kleinen schon pudelwohl.