Wie bei einem realen Flugzeugunfall

Das Szenario der Bekämpfung eines Triebwerksbrandes wurde eingehend geübt.

Feuerwehr Langenhagen probt auf Anlage am Flughafen den Ernstfall

Langenhagen (ok). Zusammen mit der Flughafenfeuerwehr probten 20 Feuerwehrfrauen und -männer der Langenhagener Brandschützer jetzt den Ernstfall auf einer mobilen Brandsimulationsanlage auf dem Gelände des Airports. An dem Tage wurden alle erdenklichen Brandszenarien praxisnah an der Anlage geübt – unter anderem Flächenbränden, Brandszenen in der Bordküche, im Cockpit, im Frachtraum oder im Fahrwerksbereich. Darüber hinaus wurde eine Rauchgas-Durchzündung in der Kabine simuliert. "Auf der Anlage wird Propangas verwendet, das rückstandslos und ohne Rauchentwicklung verbrennt", erläutert Harald Garlisch, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Langenhagen, der sich zusammen mit Stadtbrandmeister Eric Zerra und Ralf Wilke, Leiter der Flughafenfeuerwehr, vom reibungslosen Ablauf der Übung überzeugte. Als Löschmittel werde ausschließlich Wasser verwendet; die Übenden hätten mithilfe von Sensoren und durch Computersteuerung allerdings den Eindruck, dass Kerosin verbrenne, und sie wie bei einem realen Flugzeugunfall mit Schaum löschten.