Wie in einer großen Familie

Ein Leben ohne Laufen ist für Thomas Hogrefe zwar möglich, aber auch sinnlos.

Thomas Hogrefe über die Bedeutung des Laufens für sein Leben

Langenhagen (ok). Laufen ist für ihn ein wahres Lebenselixier. Nur Gewitter oder Glatteis halten den 61-jährigen Thomas Hogrefe davon ab,seine Runde durch Wietzepark, zum Waldkater oder rund um den Silbersee zu drehen. „So bekomme ich den Kopf frei, und in schlechten Phasen war das Laufen auch schon mal mein Lebensretter“, sagt Thomas Hogrefe im Gespräch mit dem ECHO nachdenklich. Hogrefe hat früher viel Fußball und Volleyball gespielt, aber auch jede Menge geraucht. Das hat sich mit der Geburt seines ersten Sohnes radikal geändert. Seit 18 Jahren gibt es keine Zigaretten mehr in seinem Leben. Dafür ist das Laufen wie eine Sucht für ihm geworden. 38 Wettkämpfe hat der passionierte Langstreckenläufer im vergangenen Jahr absolviert; ist bei 34 von 37 Läufen des Laufpasses der Region Hannover an den Start gegangen. Eine stolze Zahl, mit der er in der Goldkategorie ganz vorn liegt. In diesem Jahr winkt für dieses Engagement ein Ausflug in die HDI-Arena mit anschließendem Essen. „In meiner Altersklasse 60 plus bin ich Dritter im Ranking“, sagt Thomas Hogrefe stolz, der in diesem Jahr aus terminlichen Gründen allerdings nicht am Silberseelauf Anfang Februar teilnehmen kann. „Beim Laufen ist es wie in einer großen Familie. Es herrscht eine tolle Atmosphäre, und viele Teilnehmer kennen sich schon untereinander“, schwärmt Thomas Hogrefe von den wöchentlichen Events. Auch auch in diesem Jahr lässt ihn der Laufsport natürlich nicht los. Bald gehen die Vorbereitungen für den Hannover Marathon los. „Dann kommen schon mal locker 780 Kilometer in drei Monaten zusammen“, sagt Thomas Hogrefe schmunzelnd.