Wiener setzen sich durch

VgV-Verfahren zum Anbau und zur Sanierung des Rathauses

Langenhagen. Die Wiener Architekten Schenker Salvi Weber gehen als Sieger aus dem so genannten VgV-Verfahren zum Anbau und zur Sanierung des Langenhagener Rathauses hervor. „Das Architekturbüro hat sich im VgV-Verfahren als das für dieses Projekt besser geeignete Büro herausgestellt“, sagt Stadtbaurat Carsten Hettwer. Dabei sind auch Erfahrungen aus der Corona-Zeit in die Überarbeitung im VgV-Verfahren eingeflossen: so soll der Ratstrakt künftig von Außen zugänglich sein, ohne dass eine vollständige Öffnung erforderlich ist. „Besonders freue ich mich über die wunderbare Freitreppe im Gebäude, die als Begegnungsstätte dienen wird“, so Hettwer weiter.
Am 10. März hatte ein Preisgericht zwei erste Sieger gekürt. Daraufhin führte ein externes Büro das VgV-Verfahren durch. In diesem erfolgte eine objektive Bewertung nach verschiedenen Kriterien, aus der die Wiener Architekten als Sieger hervorgingen. Ein gemeinsames Konzept auf der Grundlage des Vorentwurfs und der Kostenschätzung soll dann den politischen Gremien zum Jahresanfang 2021 vorgelegt werden. Die Frage ist aber natürlich auch, wie es in Sachen Brandschutz weitergeht, für den etwa 1,19 Millionen Euro veranschlagt werden. Werden die Maßnahmen traktweise, geschossweise oder sogar im ganzen Gebäude angegangen.