„Wir alle schlafen gerne ruhig“

MTU-Geschäftsführer Martin Funk (Mitte) führte die Gruppe durch das Werk (von links): Betriebsratvorsitzender Michael Behé mit den Sozialdemokraten Friedhelm Fischer, Olaf Lies, Marco Brunotte, Marc Köhler und Stefan Schostock. Foto: D. Thiele

SPD-Politiker besuchen MTU Maintenance in Godshorn

Godshorn (dt). Die Politiker waren sichtlich beeindruckt: Am vergangenen Freitag besuchte der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte gemeinsam mit dem SPD-Landesvorsitzenden Olaf Lies und Stefan Schostock, SPD-Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag, die MTU Maintenance Hannover. Das MTU-Werk im Gewerbegebiet Godshorn ist so etwas wie das „Herzstück“ der MTU-Maintenance-Gruppe und verantwortlich für die Instandhaltung mittlerer und großer ziviler Triebwerke.
MTU-Geschäftsführer Martin Funk führte die Gruppe durch die Hallen und erzählte, dass auch große Unternehmen wie MTU in den vergangenen Jahren viele Veränderungen zu spüren bekommen hätten: „Unsere Kunden achten viel mehr auf die Kosten, als das früher der Fall war.“ Zudem müssten die Beschäftigen immer flexibler werden, da es schwer sei, konkrete Vorhersagen für das Arbeitsaufkommen zu machen. Mit Gleitzeitkonten und viel Eigenverantwortung bei den 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könne man aber auf jeden Auftrag schnell und angemessen reagieren. „Wir setzen auf sehr gut ausgebildete Kräfte, die auf die unterschiedlichen Triebwerke spezialisiert sind, das ist hier sicherlich einzigartig“, so Funk stolz. Die technologische Komplexität sei hoch, da allein an einem Triebwerk bis zu 400 Veränderungen jährlich möglich seien. Sicherheit bei der Arbeit stehe jedoch vor allem anderen. Und so werden digital und für jeden sichtbar die unfallfreien Tage gezählt – am Freitag vergangener Woche waren es bereits 520 am Stück.
„Das Unternehmen MTU ist spannend und hat eine enorme Bedeutung für Langenhagen“, erklärte Brunotte die Beweggründe für seinen Besuch. Das sieht auch Funk so: „Wir sind froh, dass man hier in der Region langfristig gut aufgenommen ist.“ Zudem biete die nahezu uneingeschränkte Nachtflugerlaubnis am Flughafen Hannover-Langenhagen einen Wettbewerbsvorteil. Mit einem Augenzwinkern merkte der MTU-Geschäftsführer gleichzeitig an: „Wir alle schlafen gerne ruhig, daran arbeiten wir auch an unseren Triebwerken.“