"Wir haben keine Plage"

Ein gefundenes Fressen finden die Ratten laut Stadtverwaltung oft in diesem Graben an der Bothfelder Straße. (Foto: O. Krebs)

Aber: Jeder Einzelne kann mti seinem Verhalten zur Rattenbekämpfung beitragen

Langenhagen (ok). Das Problem kann nach Ansicht der Stadtverwaltung nur gemeinsam angegangen werden, auch wenn nach Aussage Boris Ehrhardts, Leiter des Fachbereichs Ordnung, nicht von einer Plage die Rede sein kann. Doch eine Menge Ratten gibt es auch in der Flughafenstadt, und jeder Einzelne könne seinen Beitrag leisten, dass sich die Nager hier nicht zu wohl fühlen. "Wir sind für den öffentlichen Raum zuständig, jeder Eigntümer aber für sein eigenes Grundstück", macht Boris Ehrhardt deutlich. Präventiv könne die Stadt nicht eingreifen, denn selbst Ratten stünden unter einem gewissen Schutz.Ehrhardt appelliert genauso wie sein Kollegen Christian Köster an die Langenhagener, Essen nicht einfach achtlos wegzuschmeißen oder gar in die Toilette zu kippen. Ein Beispiel: "Im Entwässerungsgraben an der Bothfelder Straße sollten anscheinend Enten mit Brot gefüttert werden. Das hat aber letztendlich auch die Ratten angezogen." Sogar Kartoffelbrei sei ausgekippt worden. Etwa 30 bis 40 Mal müsse er im Jahr den Schädlingsbekämpfer rufen. Zusätzliche Kosten von 25.000 Euro, die für die Kommune anfielen. Kosten, die sicherlich reduziert werden könnten, wenn der Einzelne sich mehr Gedanken machen würde, Dazu gehöre auch, Essensreste nicht auf den Kompost zu schmeißen. Tipps in Sachen Ratttenbekmpfung gibt die Stadtverwaltung in einem Flyer, der auch im Rathaus ausliegt sowie auf der Homepage. Wer Ratten entdeckt, sollte sich an den Mängelmelder der Stadt Langenhagen unter maengelmelder.langenhagen.de wenden. Aber bitte mit einer möglichst genauen Beschreibung, damit die Verantwortlichen schnell handeltn können. Denn Boris Ehrhardt und sein Team rechnen damit, dass in der wärmeren Jahreszeit die Population wieder zunimmt.