„Wir investieren, um zu sparen“

Unrterhielten sich über die Lastwagen der neueren Generation: Regionsabgeordnete Eberhard Wicke (von links) und Claudia Hopfe, Firmenchef Marcus Böhm,Fahrtrainer Andreas Kiel, Landtagsabgeordneter Rainer Fredermann, Ortsbürgermeisterin Ute Biehlmann-Sprung und der langjährige Mitarbeiter Vladimir Merkel. (Foto: O.Krebs)

Böhm Güterverkehrs GmbH setzt auf Fahrzeuge der neuesten Generation

Godshorn (ok). Das Leasing der Fahrzeuge und natürlich auch die Personalkosten sind zwei große Blöcke, was die Kosten einer Spedition angeht. Und auch der Spritverbrauch schlägt enorm zu Buche. Bei der Firma Böhm Güterverkehrs GmbH ein gutes Argument, auf einen Fahrtrainer zu setzen. Bei Böhm übernimmt diesen Job Andreas Kiel und resümiert: „Durch umsichtiges Fahren können bis zu vier Liter auf 100 Kilometer gespart werden. Bei 100 Lastern, die jeweils rund 115.000 Euro kosten, sei das schon eine enormer Gewinn. Geschäftsführer Marcus Böhm, dessen Unternehmen auch unter der Corona-Pandemie gelitten hat: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, immer auf dem neuesten Stand zu sein.“ Im Fuhrpark sind Fahrzeuge mit Abbiegeassistent – Kostenpunkt etwa 2.000 bis 2.500 Euro – und intergriertem Notbremsassistenten. Alle sechs bis acht Jahre werden die Lastwagen getauscht. Marcus Böhm: „Wir investieren, um zu sparen.“ Technik mit einem so genannten Fleetboard und der Telematik zur Positionsbestimmung soll die Arbeitsabläufe und Prozesse optimieren. In Marcus Böhm ist überzeugt davon, dass sich die Schulungen in Sachen Nachhaltigkeit doppelt und dreifach auszahlen werden. Böhm: „Wenn wir einen Schritt weiter sind, spricht das ja für unsere Zuverlässigkeit.“ Und die Technik sei auch eine zuverlässige Lebensversicherung – sowohl für die Fahrer als auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. Claudia Hopfe, CDU-Ratsfrau in Langenhagen, ergänzt beim Besuch der Regionsfraktion auf dem Firmengelände in Godshorn: „Wir haben beschlossen, auch die kommunalen Fahrzeuge wie von der aha oder von der ÜSTRA auf die moderne Technik umzurüsten.“ Und ihr Kollege Eberhard Wicke sagt: „Sicherheit geht immer vor Geld. Und auch die Zufriedenheit der Fahrer ist ein wichtiges Gut für die Unternehmen.“