„Wir müssen das Schulgelände neu sortieren“

Zwischen Feuerwehr und Schule soll nach der Erweiterung kein Autoverkehr mehr fließen. (Foto: O. Krebs)

Kaltenweide: Bürgermeister zeigt Zeitplan für Schule und Feuerwehr auf

Kaltenweide (ok). Für Bürgermeister Mirko Heuer ist die Sache klar, glasklar so zu sagen. Erst wird die gemeinsame Feuerwehrwache für Krähenwinkel und Kaltenweide gebaut, dann die Grundschule in Kaltenweide erweitert. Und zwar, nachdem das alte Feuerwehrhaus an der Zellerie abgerissen worden ist. Heuer: „Es gibt zwar einen politischen Beschluss zum Ganztag, aber die Schule will nicht. Und aufzwingen wollen weder Soziadezernentin Eva Bender noch er ein bestimmtes Konzept. Das haben sie jetzt zwar erst einmal in Anlehnung an das Standardraumprogramm der Stadt Hannover entwickelt, aber noch nicht mit der Schule abgestimmt. Zum Zeitplan in Sachen Feuerwehr: Jetzt sei aktuell die Ausschreibung für die Planer angelaufen. Sie stünden in etwa einem halben Jahr fest, dann könne Mitte nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden. Nach rund eineinhalb Jahren stünde die gemeinsame Wache dann Ende 2022; mit dem Erweiterungsbau der Kaltenweider Schule könne Anfang 2023 begonnen werden. Die Planungen liefen dann schon parallel. „Wir müssen das Schulgelände neu sortieren. Der Schulhof ist dann da, wo jetzt die Parkplätze sind. Es muss um das Schulgebäude herum gefahren werden“, sagt Mirko Heuer. Der Festplatz müsse erhalten bleiben, zwischen Alt- und Neubau dürfe es keinen Autoverkehr geben. Grundsätzlich sei eine so genannte Aufständerung möglich, sber hier gebe es einen gültigen Ratsbeschluss für einen Anbau. In der jüngsten Ratssitzung ist auch beschlossen worden, das Flachdach der Schule zu sanieren.