„Wir schlagen eine Brücke“

Sind in der Stadtverwaltung vielfältig unterwegs (von links): Carolin Moßig, Katharina Kula, Nina Bauermeister, Katharina Wisniewski und Patrick Lampe zusammen mit ihrem Chef Friedhelm Fischer sowie Nicole Nagel (2. von rechts) und Andrea Schettke (rechts) aus dem Fachdienst Personal.Foto: O. Krebs

Stadtverwaltung: Quintett nimmt Ausbildung für mittleren und gehobenen Dienst auf

Langenhagen (ok). Die Einen kennen das Rathaus schon ganz gut, für die Anderen ist es komplett Neuland. Aber eines hat das Quintett gemeinsam: Es will für die Bürgerin oder den Bürger da sein. Katharina Kula freut sich auf ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten: gerade, weil sie so vielseitig sei. Besonders wichtig ist für sie der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, für die sie ja schließlich Dienstleister sei. „Wir sind quasi die Schnittstelle zwischen dem Willen des Bürgers und dem Gesetz“, fasst die junge Frau treffend den Spagat zusammen, den Verwaltungsmitarbeiter tagtäglich vollziehen müssen. Ihre zukünftige Kollegin Nina Bauermeister ergänzt: „Wir schlagen eine Brücke.“
Wie der Hase im Rathaus läuft, wissen Katharina Wisniewski und Patrick Lampe schon recht gut; das Anwärter-Duo für den gehobenen Dienst strebt jetzt nach höheren Weihen. „Ich möchte in den kommenden drei Jahren noch mehr dazulernen und mich vielleicht auch spezialisieren“, beschreibt die junge Frau ihre Ziele.
Die Chancen auf eine Übernahme sind für die fünf Auszubildenden und Anwärter übrigens gut; die Stadt hat nach Aussage von Bürgermeister Friedhelm Fischer "eine Menge investiert" und will die Absolventen bei "entsprechenden Leistungen" gern halten. Denn: Nicht überall bei Land und Bund werde ausgebildet, sodass die kommunalen Fachkräfte durchaus begehrt seien. Allerdings erwartet der Verwaltungschef auch, dass sich die fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zerreißen und während der kommenden drei Jahre alles geben. Und das nicht nur an ihrem Arbeitsplatz im Rathaus, sondern auch in Berufsschule und Studieninstitut. „Theoretische und praktische Blöcke wechseln sich während der Ausbildung ab“, erläutert Nicole Nagel vom Fachdienst Personal, die die Fünf zusammen mit ihrer Kollegin Andrea Schettke in den ersten Tagen ein wenig an die Hand nimmt. In der kommenden Woche werden vor allen Dingen die drei Auszubildenden für den mittleren Dienst eine Einrichtung kennen lernen, die ihnen wohlbekannt sein dürfte. Es geht wieder in die Schule, auch wenn es dieses Mal eine Berufsschule ist.