Zähes Ringen um Satzbau

Langenhagen (gg). Intensive Verhandlung um Satzbau und Formulierung nahm in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses eine Stunde Zeit in Anspruch. Parteipolitisches Profil sollte unbedingt realisiert werden. Der Hintergrund: Sowohl die CDU-Fraktion als auch die Gruppe Scheer und Vorwerk-Gerth haben Anträge in den Jugendhilfeausschuss eingebracht, die für mehr Hortplätze sorgen sollen, um kurzfristigen Bedarf zu decken. Sie sehen diesen losgelöst von der Entwicklung der offenen Ganztagsschulen, denn die Realisierung derselben ist langfristig zu sehen, kann ohnehin nur durch die jeweilige Schulleitung realisiert werden und bietet dann auch nur bis 15 Uhr Betreuung.
Die Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen legten im Jugendhilfeausschuss einen Antrag zum Beschluss vor, der die Umwandlung aller Langenhagener Schulen in offene Ganztagsschulen als Zielformulierung enthält und den Ausbau der Hortplätze befristet darstellt.
Man einigte sich auf eine neue Formulierung, damit auf einen neuen gemeinsamen Antrag und beschloss einstimmig diesen mit dem Wortlaut: „Ziel ist es, alle Langenhagener Grundschulen in offene Ganztagsschulen umzuwandeln, gleichzeitig vorhandene Hortplätze nach Bedarf zu unterstützen und gegebenenfalls auszubauen.“