Zauberflöte in Langenhagen

Die Kinderoper Wien bezauberte die Kinder in der Friedrich-Ebert-Schule. (Foto: S. Lozano)

Grundschüler helfen Papageno

Langenhagen. Die Kinderoper Wien war zu Gast in der Friedrich-Ebert-Schule. Rund 300 Grundschüler saßen in der Aula und warteten gebannt auf den Auftritt. Papageno, entlehnt aus Mozarts "Die Zauberflöte", ist ein Vogelfänger, der mit seinem Freund Giardino im königlichen Garten des Wunderlandes arbeitet. König Novello ist das Sinnbild eines guten Herrschers. Seine Schwester, im Stück Tante Verucca genannt, strebt aber mit allen Mitteln die Machtübernahme an. Papageno verliebt sich in die Prinzessin Rosa, die Tochter von König Novello. Zusammen mit seinem Freund Giardino entwirft er einen Plan, mit dessen Hilfe es gelingen soll, Rosa zur Frau zu bekommen. Zuvor gibt es aber noch ein Rätsel zu lösen. Papageno muss Tante Verucca drei aus ihrer Sicht unlösbare Fragen beantworten. Mit Hilfe der Unterstützung der Kinder im Publikum gelingt es Papageno jedoch, die Fragen leicht zu beantworten und so kann er Rosa fragen, ob sie ihn heiraten möchte.
Alle Schülerinnen und Schüler haben gebannt mitgemacht und die Geschichte aufmerksam verfolgt. Sie wurden aktiv in kleine Sequenzen mit einbezogen. Beispielsweise sollten sie lautstark ein Gewitter darstellen. Zu Beginn wurde den Schülerinnen und Schülern kindgerecht der Aufbau einer Oper erklärt. Man braucht Kostüme, Requisiten, ein Orchester und ein Stück, es gibt verschiedene Arien, die Schauspieler haben verschiedene Stimmlagen und vieles mehr.
Schulleiterin Gabriela Kawan hatte das Gastspiel der Kinderoper kurzfristig organisiert, jedes Kind bezahlte 5 Euro Beitrag.