Zeittunnel zwischen 1914 und heute

Es wurde ein spannendes und vielseitiges Programm am Gymnasium präsentiert.

Talentetag am Gymnasium

Langenhagen. Pünktlich zur ersten Stunde standen jetzt rund 120 Schüle­rinnen und Schüler des Gymnasiums und einiger Grundschulen vor der Aula und warteten, dass sie erfuhren, in welchem Workshop sie das Thema „1914 – Das Leben vor 100 Jahren“ bearbeiten konnten. Ob nach der Musik „The Entertainer“ ein Tanz einstudiert wurde oder an Hand von Tagebüchern die Kindheit von vor 100 Jahren aufgearbeitet wurde oder im Chemieraum Färbeversuche mit „Preußisch Blau“ durchgeführt wurden oder Verschlüsselungstechniken und Geheimschriften erprobt wurden oder man auf den Spuren von Kandinsky und Co oder Naturwissenschaftlern wie Röntgen wandelte, die Jungen und Mädchen waren mit großem Engagement bei der Sache.
Am Ende des Unterrichtstages hatten alle Gruppen ihre Ergebnisse des Work­shops fertiggestellt und freuten sich schon auf die Präsentation am folgenden Freitag. In der gutgefüllten Aula konnte Schulleiterin Irene Kretschmer die Talente­tag-Teilnehmer und alle Gäste begrüßen, Ulrike Heßling und Gabriele Kasten, die Organisatorinnen des Tages, stellten das Programm kurz vor und forderten alle Anwesenden auf, wenn sie nach den Bühnenaufführungen die Aula verlassen, durch den „Zeittunnel“ zu gehen, der die „Verbindung zwischen 1914 und heute“ darstellte.
In der Pausenhalle hatten dann die Jugendlichen ihre Stände aufgebaut. Zum Mitmachen lud die Physikgruppe ein, die die Wirkweise einer „Blackbox“ experi­mentell verdeutlichte. Auch verschiedene Techniken, verschlüsselte Nachrichten zu lesen oder selbst Botschaften zu verschlüsseln konnten die Besucher auspro­bieren. Spannend war auch die „Schatzsuche“, bei der in verschlüsselten Bot­schaften eine Art Schnitzeljagd veranstaltet wurde, die die Teilnehmer durch das Schulgebäude führte. Da an dem Nachmittag die Sonne auch mitspielte, konnte die Gruppe der jungen Chemiker Färbeversuche mit „Belichtung durch die Sonne“, wie sie erläuterten, vorführen.
Zwei Stunden wurde so ein spannendes und vielseitiges Programm gezeigt, und es wurde auch bei diesem „Talentetag“ wieder deutlich, was diese interessierten Schülerinnen und Schüler der dritten bis siebten Klassen innerhalb eines Vorbereitungstages erarbeiten konnten.