Zeremonie zum Volkstrauertag

Eingerahmt von Fackelträgern der Ortsfeuerwehr war die Kranzniederlegung am Vorabend des Volkstrauertags in Kaltenweide am Mahnmal durch Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky (rechts) und Domenic Veltrup, stellvertretender Ortsbürgermeister. (Foto: G. Gosewisch)

Würdevoller Ablauf mit musikalischer Begleitung

Kaltenweide (gg). Der Kriegstoten und der Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen wird am Volkstrauertag gedacht. In Kaltenweide gab es hierzu am Vorabend eine Kranzniederlegung am Mahnmal auf dem Friedhof. Das Aufmarschieren der Ortsfeuerwehr sowie Abordnungen des Schützenvereins Kaltenweide und Altenhorst und des Reit-, Fahr- und Voltigiervereins Hubertus, jeweils mit Standarten, gehört zum bewährten Ablauf. Fackelträger, gestellt durch die Ortsfeuerwehr, sorgten für Licht in der Dunkelheit. Seitens der Kirchengemeinde Matthias Claudius sprach Alrun Gottwald aus dem Kirchenvorstand das Gebet „Vater unser“. Musikkorps, unter der Leitung von Horst Fabig, und Liedertafel, unter der Leitung von Holger Pohl, sorgten abwechselnd für stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky betonte in seiner Ansprache die bürgerliche Verantwortung, für den Frieden einzutreten. Der Volkstrauertag biete mit dem kollektiven Gedenken an die Opfer von Gewaltherrschaft eine Stunde der Völkergemeinschaft und die Chance zur Versöhnung. Der Ortsbürgermeister mahnte: „Nationale Eigeninteressen gefährden den EU-Zusammenhalt.“ An den Gräbern werde begreifbar, wie wichtig der Frieden ist, so sein Hinweis. Mit dem vom Musikkorps fein gespielten Deutschlandlied endete die Zeremonie.
Am Volkstrauertag wurden im gesamten Stadtgebiet Kränze zum Gedenken niedergelegt: am Mahnmal an der Kastanienallee (Ecke Feldstraße) mit Beteiligung des Schützenvereins Brink, der Freiwilligen Feuerwehr Langenhagen und einer instrumentalen Musikbegleitung; weiterhin am Ehrenmal bei der Elisabethkirche musikalisch umrahmt von einer Abordnung des Blasorchesters Langenhagen an dem Mahnmal auf dem alten Friedhof Imhoffstraße ebenfalls musikalisch umrahmt von einer Abordnung des Blasorchesters Langenhagen, an der Mahnmal Stele am Rathaus auf dem Marktplatz, in Engelbostel am Ehrenmal am Teichweg unter Beteiligung der örtlichen Vereine und Verbände und musikalisch eingerahmt vom Back to Chruch Chor und der Bläsergruppe des Schützenvereins, auf dem Godshorner Friedhof mit dem Bläsercorps des Schützenvereins Godshorn und am Schulenburger Mahnmal unter Beteilligung der Vereine und Verbände mit Unterstützung der Bläsergruppe des Schützenvereins Engelbostel.